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44. Osteoporose und Immunsystem

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Es besteht ein enges Zusammenspiel zwischen den Immun- und Knochenzellen, das den Knochenumbau im Gleichgewicht hält, aber auch zur Knochenzerstörung führen kann.
  • Vor allem die T-Zellen (CD4- und CD8-positive) und B-Zellen des Knochenmarks sind über Sekretion von Effektorzytokinen an der Steuerung des Knochenumbaus beteiligt.
  • Immunzellen steuern den Wnt-Signalweg und das RANK/RANKL/OPG-System. Beide Systeme regulieren den Knochenumbau.
  • Bei der HIV-Infektion sind nicht nur die Medikamente, sondern auch die Defekte des Immunsystems selbst für den Knochenschwund verantwortlich.
  • Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Knochens und der Gelenke spielen Immunzellen eine wichtige Triggerfunktion beim ungeregelten Knochenabbau.
  • Auch die Parodontose („periodontitis“) führt zu einer lokalen wie systemischen Entzündung mit Produktion von RANKL und TNF und mündet schließlich in einen lokalen wie systemischen Knochenschwund.
Titel
Osteoporose und Immunsystem
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_44
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