Zum Inhalt

9. Intermezzo II: Gender und Stimme

  • 2019
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Welchen Einfluss hat unsere Erziehung auf unser Verständnis von Mann- oder Frausein? Welche gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Erwartungshaltungen verbergen sich hinter der Geschlechterrolle, die wir im Alltag einnehmen? Fragen wie diese stehen im Fokus der aktuellen Genderdebatte. In diesem Kapitel untersuchen wir den Einfluss des Genderbegriffs auf die Stimme im Job: Gibt es männliche oder weibliche stimmliche Aspekt, die im Job eine Rolle spielen? Inwiefern beurteilen wir unsere Kollegen anhand ihrer Stimmen? Wie viel des stereotypen Rollenverhaltens, das wir täglich als Mann oder Frau „spielen“, ist biologisch determiniert, wie viel gesellschaftlich erlernt? In welcher Form wird es Gender im Job immer geben? Oder ist die Debatte in der Arbeitswelt von heute ein „alter Hut“?
„Es hatte etwas Primitives, dass eine Frau – ich – auf eine männliche Stimme, so reflexartig reagierte, als hätte sie einen Balzruf gehört, selbst wenn es sich bloß um die Worte Johnny Walker Black ohne Eis in einer gut besuchten Bar handelte. So war das eben, nicht nur bei den Elchen und Seeelefanten, sondern auch in jeder Bar und jedem Nachtclub von hier bis New York und wieder zurück. So war die Natur. Es gehörte zum Paarungsritual. Seine Stimme.“ (T. C. Boyle 2017)
Titel
Intermezzo II: Gender und Stimme
Verfasst von
Wiltrud Föcking
Marco Parrino
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-58161-2_9
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.