Exposition (Konfrontation) in vivo und in sensu gehört zu den frühesten und bis heute effektivsten Techniken der Verhaltenstherapie, insbesondere bei Phobien, Panikstörung, PTBS, Zwangshandlungen und -gedanken. Aber auch Suchtmittelabhängigkeiten, Essstörungen und Depressionen gehören unter bestimmten Voraussetzungen zum Indikationsbereich. Technisch geht es um eine „Exposition mit Reaktionsmanagement“ (ERM). Bei Fehlanwendung kann es zu Nebenwirkungen kommen. Es gibt Hinweise, dass ERM in Deutschland zu selten und nicht immer „lege artis“ eingesetzt wird.