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28.09.2017 | Dokumentation | Nachrichten

Verband setzt weiter auf Entbürokratisierung

Nach dem Auslaufen des Bundesprojekts zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation setzt der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. sein Engagement fort. Das bekräftigte jetzt Andrea Kapp, Bundesgeschäftsführerin des bad e.V., in Essen. Der Verband wolle weiter seinen Teil dazu beitragen, dass der bisherige Erfolg gesichert wird.

„Wir haben allein knapp 30 Multiplikatoren geschult, die ehrenamtlich die vereinfachte Dokumentation in die Breite des Verbandes gebracht haben“, so Kapp. Man habe aber auch andere Pflegedienste von den Vorteilen des Systems überzeugen können.

Rund die Hälfte aller bundesdeutschen Pflegedienste und -einrichtungen hat sich bisher für die Anwendung des „Strukturmodells“ registriert. Für Kapp ist diese positive Bilanz jedoch keine Veranlassung, „die Hände in den Schoß zu legen“. Man wolle weiteren 10.000 Einrichtungen die vereinfachte Pflegedokumentation nahe bringen. Sie steigere die Arbeitszufriedenheit und Motivation von Pflegekräften und schaffe mehr Zeit für die Versorgung der Pflegebedürftigen.

In Berlin hatte die Pflegebevollmächtigte Ingrid Fischbach vor kurzem das Entbürokratisierungsprojekt in die Hände der Trägerverbände übergeben. Dabei forderte sie dazu auf, die vereinfachte Dokumentation konsequent voranzutreiben. (ne)

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