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36. Diabetische Osteomyelopathie

  • 2021
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Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Die diabetische Osteomyelopathie umfasst charakteristische entzündliche Reaktionen des Knochenmarks, eine Markatrophie und eine Low-Turnover-Osteoporose.
  • Patienten mit Typ-2- und v. a. mit Typ-1-Diabetes haben ein höheres Frakturrisiko, verursacht durch eine niedrigere Knochendichte und durch qualitative Veränderungen der Knochenmatrix (Kollagen).
  • Antiosteoporotika können bei diabetischen Patienten ebenfalls effektiv eingesetzt werden, ohne Zunahme von Nebenwirkungen.
  • Antidiabetika können Hypoglykämien und damit Stürze verursachen. Maßnahmen zur Verminderung des Sturzrisikos sind daher besonders bei älteren Diabetikern angezeigt.
  • Glitazone erhöhen zusätzlich das Frakturrisiko über eine Inhibierung der Osteoblastenrekrutierung.
  • Bei länger bestehendem und schlecht eingestelltem Diabetes mellitus tritt die diabetische (neurogene) Osteoarthropathie auf, charakterisiert durch Osteolysen, Destruktionen und Deformierungen im Fußbereich.
Titel
Diabetische Osteomyelopathie
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_36
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