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63. Ausdauersport und das Gehirn

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Schon bei moderaten körperlichen Aktivitäten ist die Gehirndurchblutung um etwa 30 % gesteigert. Anstrengende Belastungen sind der stärkste Reiz für den Erhalt der ca. 86 Milliarden Hirnzellen und für den Ausbau ihrer Funktionsfähigkeit durch Knüpfen immer neuer, vielfältiger Synapsen. Dabei hat bei Erwachsenen jede einzelne Nervenzelle im Mittel rund 1000 solcher wechselnden Kontaktstellen zu anderen Nervenzellen. Die Gesamtzahl dieser Synapsen beträgt so fast 100 Billionen. Alle Nervenbahnen eines Gehirns summieren sich zu einer Stecke von knapp 6 Millionen km. Durch sportliche Betätigungen werden Denkprozesse erleichtert, die Intelligenz sowie Lern- und Gedächtnisleistungen werden optimiert. Und der Hippocampus, zentrales Hirnareal für das Gedächtnis und die räumliche Orientierung, verliert dann altersbedingt weniger an Größe. Die positiven Effekte von Sport bleiben im Alter erhalten, vorausgesetzt, auch die Älteren sind regelmäßig und ausreichend körperlich aktiv (Northey et al. 2018) (Abb. 63.1).
Titel
Ausdauersport und das Gehirn
Verfasst von
Dietger Mathias
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-64209-2_63
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