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16. Sogübungen

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Saugen ist eine angeborene Fähigkeit des Menschen, die aus einer Entwicklungsphase stammt, in der er als Säugling noch gleichzeitig saugen und atmen konnte. Die Funktionen, die später durch Tiefertreten des Kehlkopfs getrennt werden, sind noch gleichzeitig möglich gewesen. Durch die Wahrnehmung des Saugens soll zunächst die unterdruckstimulierende Wirkung für die Stimmgebung nutzbar gemacht werden. Über den Einsatz des willentlich steuerbaren Sogs wird auf Glottisebene unwillkürlich ein Unterdruck stimuliert. Orofaziale Kompensationsmuster lösen sich auf und ungünstige Spannungsverhältnisse in den Ansatzräumen werden modifiziert. Der Zungengrund ist aufgerichtet, Rachen und Kehlkopfeingang sind weit und spannungsfrei. Der Kehlkopf kann sich nach unten entspannen.

Ergänzende Information

Die elektronische Version dieses Kapitels enthält Zusatzmaterial, auf das über folgenden Link zugegriffen werden kann https://doi.org/10.1007/978-3-662-64579-6_16.
Titel
Sogübungen
Verfasst von
Wiltrud Föcking
Marco Parrino
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-64579-6_16
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