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05.09.2022 | Rahmenbedingungen | Nachrichten

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten für Pflegende am UKE zeigen Wirkung

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Flexiblere Arbeitszeiten und eine neue Dienstplangestaltung haben auf Modellstationen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) für eine bessere Work-Life-Balance bei den Pflegefachpersonen gesorgt. Jetzt wird das Konzept auf weitere Stationen ausgerollt.

Krankenhaus © Halfpoint / stock.adobe.comBessere Work-Life-Balance und entspannteres Arbeiten durch flexible Dienstzeiten. Ein Modellprojekt am UKE zeigt Wirkung. (Symbolbild mit Fotomodell)

Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Arbeiten 5.0“ wurden auf ausgewählten Stationen des UKE sechs Monate lang neue Dienstplanmodelle erprobt und evaluiert.  Zu den möglichen neuen Dienstzeiten gehörten neben Gleitzeit auch ein Zwei-Schicht-Modell am Wochenende oder lange Tag- und Nachtdienste, um über mehr freie Tage zu verfügen. Das habe zu einer deutlich besseren Work-Life-Balance bei den Pflegefachpersonen geführt, teilten die Techniker Krankenkasse (TK) und das UKE als Projektpartner am Donnerstag mit.

Pflegende der drei Projektstationen können beispielsweise den Frühdienst zeitverzögert antreten und den Spätdienst vorzeitig beenden. Die gewonnene Flexibilität ermögliche es ihnen, die Arbeitszeit besser an die persönlichen Lebensumstände anzupassen, heißt es. Zusätzlich ließen sich die Wochenenddienste auf weniger Köpfe verteilen, wenn ein Wochenendtag von zwei statt drei Diensten abgedeckt werde. Längere Dienste am Stück sorgten zugleich für mehr freie Tage.

Dienstzeiten an Lebensumstände anpassen

"Mitarbeitende sind motivierter, wenn sie Einfluss auf ihren Arbeitsbereich nehmen können, auf Teile ihrer Aufgaben und auf ihre Dienstzeiten“, stellt Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und Personalvorstand des UKE fest. Die freiwillige Flexibilität bei den Arbeitszeiten biete den Pflegenden die Möglichkeit, ihre Dienstzeiten an die persönlichen Lebensumstände anzupassen. Das schaffe nicht nur eine ausgewogenere Work-Life-Balance, es wirke sich auch positiv auf die Gesundheit aus.

Für Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg sind Projekte wie "Arbeiten 5.0" notwendig, um zu zeigen, wie der Berufsalltag von Pflegefachpersonen wieder attraktiver werden kann. Überall fehlten Pflegefachpersonen. Rund die Hälfte arbeite in Teilzeit, viele orientierten sich beruflich um.

Puttfarcken: „Deshalb brauchen wir unbedingt flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit zur Weiterbildung.“

Pflegefachpersonen überdurchschnittlich oft krankgeschrieben

Nach einer aktuellen Auswertung der TK sind Pflegefachpersonen in Hamburg überdurchschnittlich häufig krankgeschrieben. Allein im Jahr 2021 fielen sie im Schnitt gut neun Tage mehr krankheitsbedingt aus als der Durchschnitt der Erwerbspersonen in der Hansestadt (14,1 Tage).

Seit Juli 2022 wird das Modell „Arbeiten 5.0“ schrittweise auf weitere Stationen des UKE ausgerollt. (ne)


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