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25.01.2023 | Rahmenbedingungen | Nachrichten

So viel verdienen Pflegende in Deutschland

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Eine angemessene Bezahlung, die Qualifikation und Verantwortung berücksichtigt, gehört zu den Kernforderungen der beruflich Pflegenden. Eine Gehaltsstudie zeigt: Zumindest Berufserfahrung zahlt sich in punkto Gehalt nur begrenzt aus.

© Sabine Naumann / FotoliaLangjährige Berufserfahrung schlägt sich bei Pflegefachpersonen nur geringfügig im Gehalt nieder.

Für Pflegefachpersonen schlägt sich steigende Berufserfahrung kaum im Gehalt nieder. Das geht aus einer aktuellen Gehaltsanalyse des Gehaltsportals Gehaltsreporter.de und des Personaldienstleisters doctari hervor. Demnach verdienen Pflegekräfte auch mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung im Schnitt nur 6.511 € brutto mehr pro Jahr als Kolleg*nnen, die erst 2-4 Jahre im Beruf stehen. Das entspricht 542,58 € brutto mehr pro Monat. 

Die geringe Gehaltsentwicklung in Relation zur steigenden Erfahrung im Beruf sieht doctari-Geschäftsführer Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler kritisch: "Der Beruf der Pflegekraft hat sich sehr stark weiterentwickelt. Pflegekräfte müssen immer mehr können, immer mehr leisten, aber das Gehalt ändert sich kaum."

Für den Gehaltsreport wurden zwischen Oktober 2020 und Oktober 2022 die Grundgehälter von mehr als 2.600 Pflegekräften untersucht, die in Vollzeit (> 37 Stunden) tätig waren. Variable Anteile und Zulagen sind nicht erfasst. Analysiert wurden auch die Unterschiede zwischen Karrierestufen, Fachrichtungen und Regionen.

Die weiteren Ergebnisse zeigen, dass Absolventen eines Bachelor Studiengangs ein im Schnitt um 10 % höheres Jahresgehalt erzielen als Kolleg*innen mit "klassischer" Berufsausbildung.

Höchste Gehälter in Anästhesie und Intensivpflege 

Die höchsten Gehälter erreichen Pflegefachpersonen in Anästhesie und Intensivpflege mit im Mittel 45.600 Euro Grundgehalt jährlich. In der Altenpflege liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei 40.140 Euro, bei Gesundheits- und Krankenpfleger*nnen bei 43.200 Euro brutto.

Große regionale Unterschiede in den Grundgehältern werden nicht gesehen. Im Norden und im Osten Deutschlands verdienen Pflegekräfte geringfügig weniger als ihre Kolleg*innen in anderen Regionen, so die Daten. (ne)

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