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8. Psyche und ICF in der Funktionalen Stimmtherapie

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der Stimmklang ist Ausdruck der Person, so auch jede Stimmstörung. Sie ist Teil des selbstregulierten Systems der Patientin, dient diesem und eine Lösung kann auch nur aus dieser systemimmanenten Dynamik heraus entwickelt werden. Dies kann nur die Patientin selbst leisten. Die Therapeutin kann die Stimmstörungen nicht „heilen“, sondern die Selbstregulationsprozesse der Stimmfunktion der Patientin anregen. Dies geschieht in der Funktionalen Stimmtherapie (FST) in der aktiven Stimmarbeit. Nur indem die Patientin ihre funktionale Stimme erlebt, kann sie neue Wege bahnen, zulassen und in ihren Alltag transferieren. Ein anschließendes Gespräch über die Entwicklungen ist oft förderlich, um den Transfer einzuleiten. In der Therapie gibt es Phasen, in denen die Psyche und ihr Zusammenhang zur Stimmfunktion direkt thematisch sind.
Es ist leichter, die Menschen zum Jubeln zu bringen als zum Nachdenken. (Unbekannt).
Titel
Psyche und ICF in der Funktionalen Stimmtherapie
Verfasst von
Wiltrud Föcking
Marco Parrino
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-64579-6_8
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