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08.01.2019 | Politik | Nachrichten

Bayern schließt Bündnis für generalistische Pflegeausbildung

In Bayern gibt es jetzt ein „Bündnis für die generalistische Pflegeausbildung“. Eine entsprechende Urkunde wurde heute in München unterzeichnet. Rund 40 Partner sichern dabei ihre Unterstützung zu.

Das vom Gesundheits- und Pflegeministerium ausgerufene Bündnis soll dazu beitragen, das Pflegeberufegesetz ab dem Jahr 2020 erfolgreich umzusetzen. Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml zeigte sich erfreut, dass mit den jetzigen Partnern eine tragfähige Grundlage für die Zusammenarbeit existiere. Zu den Zielen des Bündnisses sagte Huml: „Die Unterzeichner werden sich unter anderem dafür einsetzen, ausreichend Plätze für die praktische und schulische Ausbildung zur Verfügung zu stellen.“ Dabei werde man über Sektoren und Trägergrenzen hinweg vertrauensvoll zusammenwirken.

Pflegeausbildung an veränderte Strukturen anpassen

Neben weiteren Ministerien beteiligen sich an dem Bündnis Ausbildungsträger sowie andere in die Pflegeausbildung involvierte Institutionen. Die Pflegeministerin ergänzte: „Die Pflegeausbildung wird an die veränderten Strukturen in der Pflege angepasst“. Durch zahlreiche Verbesserungen sollten gerade junge Menschen für eine Pflegeausbildung begeistert werden. So entfalle grundsätzlich das Schulgeld. Auch eine angemessene Ausbildungsvergütung werde im Gesetz festgeschrieben. Durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte und mehr Praxisanleitung im Ausbildungsbetrieb gewinne die Ausbildung zusätzlich an Attraktivität. (ne)

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