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7. Konventionelle Therapie der Polyneuropathie in der Schulmedizin

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Eine kausal ausgerichtete Therapie hat das Ziel, äußere oder innere für die Nervenzerstörung verantwortliche Faktoren zu kontrollieren: Vergiftungsquellen identifizieren und ausschalten; falls möglich, verdächtige Medikamente aussetzen; konsequente Zuckereinstellung bei Diabetikern; ernährungs- oder anderweitig bedingte Mangelzustände ausgleichen; Behandlung (potenziell) bösartiger Erkrankungen, die mit der Produktion nervenschädlicher Stoffwechselprodukte verbunden sind; Lebensstilfaktoren, die als Krankheitsursachen in Verdacht stehen, identifizieren; immunsuppressive Behandlung nervenschädigender entzündlicher Prozesse, ihre Möglichkeiten und Grenzen. Die Therapie beschränkt sich i. d. R. auf die Gabe symptomatisch wirkender Mittel. Diese können weder die Progression noch die motorischen Symptome beeinflussen. Die bei PNP gebräuchlichen symptomatisch wirkenden Medikamente inkl. Nebenwirkungen und Verordnungskautelen werden referiert: Antiepileptika, Antidepressiva und Opioide.
Titel
Konventionelle Therapie der Polyneuropathie in der Schulmedizin
Verfasst von
Christian Schmincke
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63307-6_7
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