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12. Kontinenzstörungen bei Stomaträgern

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Nicht das Stoma oder die Harnableitung sollte als Inkontinenz bei Stomaträgern bezeichnet werden, sondern die zusätzliche Kontinenzstörung als Folge von Operationen oder Spätschäden anderer Grunderkrankungen, die die neurogenen Funktionen der Kontinenz stören und für die Betroffenen äußerst belastend sind. Pflegende benötigen in diesem Zusammenhang fundiertes Fachwissen, um Kontinenzstörungen verstehen, mit den Betroffenen besprechen und Beratung anbieten zu können und im multidisziplinären Team eine Diagnostik und Therapie interdisziplinär einzuleiten. Den Betroffenen auch nach Stomarückverlagerung ein kompetenter Ansprechpartner zu sein, wenn es zu Kontinenzstörungen kommt, erleichtert die Zeit der Überbrückung, bis sich die mögliche Kontinenzleistung wieder einstellt.
Titel
Kontinenzstörungen bei Stomaträgern
Verfasst von
D. Hayder-Beichel
G. Gruber, MSc
R. Karg-Straninger
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-48429-6_12
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