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5. Geschichte und Definition der Osteoporose

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Die Osteoporose ist keine Modekrankheit, sie konnte schon in alten ägyptischen Mumien nachgewiesen werden.
  • Die Osteoporose ist definiert durch eine niedrige Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenqualität (Mikroarchitektur, Knochenumbau, Knochenmaterial und Mikrofrakturen).
  • Ein messtechnische Osteoporose liegt vor, wenn die Knochendichte einen T-Score <−2,5 SD aufweist (DXA-Messmethode an LWS und/oder Hüfte). Bei Vorliegen von einer oder mehreren Low-Trauma-Frakturen spricht man von manifester Osteoporose.
  • „Osteoporotische Frakturen“ treten bei verschlechterter Knochenstruktur auf und entstehen, obwohl die eingebrachte Kraft (Trauma) nicht ausreichen würde, um gesunden Knochen zu brechen.
  • Viele osteoporotische Frakturen verlaufen schleichend, symptomlos und unbemerkt (z. B. Wirbelkörpersinterungen bis hin zu einem totalen Zusammenbruch, sog. Plattwirbel).
  • Das Erreichen der maximalen Knochendichte (Peak Bone Mass) hängt von 4 Parametern ab: Genetik, Hormone, körperliche Aktivität und Ernährung.
Titel
Geschichte und Definition der Osteoporose
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_5
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