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7. Einteilung der Osteoporose

  • 2021
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  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Ätiologie, Pathogenese und Form der Osteoporose sind extrem vielseitig und komplex und umfassen sämtliche Disziplinen der Medizin. Man spricht daher besser von einem „Osteoporosesyndrom“.
  • Nach dem Befallmuster unterscheidet man lokale Formen des Knochenschwunds von der klassischen generalisierten Form, der „Osteoporose“. Beide Formen sind heute medikamentös gut behandelbar.
  • Der Grad des Knochenumbaus ist bei der Beurteilung und v. a. bei der Therapieindikation der Osteoporose von prognostischer Bedeutung („low turnover“ vs. „high turnover“).
  • Die Knochenbiopsie hat ihren Stellenwert in der Differenzialdiagnose einer Osteomalazie und im Ausschluss einer malignen Erkrankung.
  • Der Nachweis einer osteoporotischen Fraktur hat diagnostische wie therapeutische Bedeutung. Er erlaubt den Therapiebeginn auch ohne Vorliegen einer DXA-Knochendichtemessung.
  • Osteoporotische Frakturen treten häufig an Brust- und Lendenwirbelsäule sowie an Hüfte und Unterarm auf. Grundsätzlich aber weist bei einer niedrigen Knochendichte jeder Knochen ein höheres Frakturrisiko auf (z. B. Becken, Rippen, Oberarm).
Titel
Einteilung der Osteoporose
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_7
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