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12. Bildgebende Verfahren

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Das konventionelle Röntgen erlaubt zwar nicht die Frühdiagnose, aber es liefert wichtige Informationen bei der manifesten Osteoporose, z. B. das Vorliegen von Wirbelkörperfrakturen.
  • Die Graduierung der Wirbelkörperfrakturen nach Genant geht mit in die Indikationsstellung einer medikamentösen Therapie ein.
  • Der Grad der Rarefizierung der Trajektoren im Bereich des proximalen Femurs korreliert mit dem Bruchrisiko in diesem Bereich. Im Singh-Index werden 3 Normalstadien und 3 – 4 osteoporotische Schweregrade unterschieden.
  • Die Computertomografie (CT) wird v. a. zur Beurteilung der Knochenstruktur eingesetzt und ist bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule sinnvoll.
  • Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist die beste Methode zur Darstellung entzündlicher und maligner Knochenmarksläsionen.
  • Der quantitative Ultraschall (QUS) der Ferse ist wertvoll als Screening des Frakturrisikos, falls kein DXA-Gerät zur Verfügung steht.
  • Die Skelettszintigrafie (Bone Scan) wird zur Erkennung lokaler Knochenläsionen oder Frakturen eingesetzt. Ihr Vorteil liegt in einer raschen Beurteilung des gesamten Skeletts (polyostotische Läsionen).
Titel
Bildgebende Verfahren
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_12
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