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01.01.2014 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 1/2014

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 1/2014

10 Jahre geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung im DRG-System

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 1/2014
Autoren:
G. Kolb, K. Breuninger, S. Gronemeyer, D. van den Heuvel, N. Lübke, Prof. Dr. D. Lüttje, A. Wittrich, J. Wolff

Zusammenfassung

Hintergrund

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gewinnt die Versorgung geriatrischer Patienten zunehmend an Bedeutung. Neben der erforderlichen kurativmedizinischen Behandlung geht es bei dieser Versichertengruppe unter dem Aspekt „Erhaltung Selbstständigkeit und Teilhabe“ sowie „Minderung von Pflegebedürftigkeit“ auch um rehabilitative Behandlungsansätze.

Material und Methoden

Mit dem DRG-System sollten vor 10 Jahren auch geriatrische Leistungen ein neues, pauschalisiertes Vergütungssystem erhalten. Durch 17 sog. geriatrische DRGs werden mithilfe des OPS 8550 die meisten Hauptdiagnosegruppen in spezifische Einstufungen unterteilt. Leistungen entsprechend OPS 8550 dürfen nur erbracht werden, so lange eine akut-stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich ist. Ansonsten sind Leistungen der medizinischen Rehabilitation nach § 40 SGB V anzuschließen. Daraus hat sich in den letzten 10 Jahren eine Diskussion um die tagesbezogene Überprüfung stationärer Krankenhausbedürftigkeit ergeben. Die Kostenträger beklagen die Entlassung unmittelbar nach Erbringung von Mindeststandards, Leistungserbringer die Streichung einzelner Tage während oder am Ende der Leistungserbringung.

Ergebnisse

Der OPS erfasst zwar geriatrisch-frührehabilitative Komplexleistungen grundsätzlich sachgerecht, stößt aber bezüglich der Festsetzung spezifischer Qualitäts- wie Abgrenzungskriterien an Grenzen. Zudem zeigt die anhaltende Unterschiedlichkeit länderspezifischer Geriatriekonzepte und -angebote, dass das DRG-System hier einer Änderung bedarf, um eine sachgerechte Vergütungsabbildung zukünftig zu ermöglichen.

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Literatur
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