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08.04.2016 | #IntGeKo | News | Onlineartikel

Viele Professionen - ein Patient: Neue Initiativen und Versorgungsformen in Kliniken und in ambulanten Einrichtungen

Mediziner, Pfleger und viele andere Professionen in der gesundheitlichen Versorgung tauschen sicham 8. und 9. April 2016 auf dem vonSpringer Medizin Verlagausgerichteten Kongressin DresdenausDresden | Berlin,07.April2016Es ist nicht selbstverständlich, dassÄrzteund Pfleger an einem Strang ziehen, wennes um die qualifizierte Betreuung von Patienten geht: „Ein oft übertriebenes hie-rarchisches Denken erschwert das wichtige Anliegen, in den Kliniken eine unver-krampfteTeamarbeit zu etablieren“, sagteProf. Dr.Michael Albrecht, Medizini-scher Vorstand des Universitätsklinikums Dresden,anlässlichder PressekonferenzzumInterprofessionellenGesundheitskongresses, der morgen in Dresden beginnt.Und Pflegedirektorin Jana Luntz betonte:„Gute interprofessionelle Zusammenar-beit ist im Sinne des Patienten alternativlos.“Deswegendiskutierteeine repräsen-tative Expertenrundeam Vortag zumInterprofessionellen Gesundheitskongress inDresdenvor Medienvertreternüberneue Formen der Zusammenarbeit in Klinikenund in ambulanten Einrichtungen.Am Freitag und Samstageröffnet der jährlichvonSpringer Medizin Verlagausgerichtete Kongress seine Pfortenfür eine breiteZielgruppe.DasUniklinikum Dresden(UKD)nimmtdasThema Interprofessionalitäternst:MitseinemMedizinisch InterprofessionellenTrainingszentrum (MITZ)möchtedas UKDHierarchiedünkel abbauenundgegenseitigenRespekt der unterschiedlichen Be-rufsgruppenfördern.DieSeminaredortrichten sich gleichermaßen anStudierendeder Medizinals auch anAuszubildendeder Pflegeberufe als festen Bestandteil desLehr-und Ausbildungsplanes.„Durch die gemeinsamen Lehreinheiten erweiterndie Teilnehmer nicht nur ihr berufliches Handlungswissen, sondern lernen auch dieAufgaben und Kompetenzen der anderen Berufsgruppe kennen und vor allemschätzen“, soPflegedirektorinLuntz. Am Ende kommediesdemPatienten zu Gute.Da auch die ambulante Versorgung ein immer akuteres Thema im Lande wird, setztdieRobert BoschStiftung auf dieFörderung vonPORTs(Patientenorientierte Zen-tren zur Primär-und Langzeitversorgung), diealsExzellenz-Gesundheitszentrendieüberlasteten Hausarztpraxen entlasten sollen. „Wir möchten, dass in Deutschlandin diesen Zentren eine patientenzentrierte, koordinierte und kontinuierliche Ver-sorgung geboten wird“,erläutert Dr. Bernadette Klapper vonder Stiftung.Ziel ist,dass der Patient imPORTeinmultiprofessionellesTeamvorfindet, dasaus Gesund-heits-, Sozial-und anderen Berufenbesteht. Das Zentrum nutzt dieVorteile durcheHealth undeinezu stärkende Eigenverantwortung des Patienten.Von Seiten der PolitikweistMichael Junge, Vorsitzender des Sächsischen Pflege-rats,darauf hin, dass die Rolle Pflegender deutlich unterbewertet wird.„DabeiübernehmenPflegendeärztliche Tätigkeiten,nicht selten im rechtlichen Graube-reich,und steuern oftmals den Versorgungsprozess“, so Junge.Rahmenbedingun-genseienauf einem richtigen Weg, aber ohne zügige Selbstverwaltung der Pflegesei interprofessionelles Zusammenarbeiten nach wie vor eine Worthülse, so derPflegeexperte.Das Thema Zusammenwirken der verschiedenen Berufsgruppenin der Patienten-versorgungistnicht neu für Springer und auch nicht neu für Dresden.AlsführenderFachverlag, der öffentliche und fachliche Diskussionen anzustoßen vermag,fördertSpringerseit fast drei JahrzehntenkontinuierlichdieseDiskussion. SorichteteSpringer direkt nach der Wende im Jahr 1990denerstenDeutschen Ärztekongressin Dresdenaus.Das Thema Interprofessionalität wurden wegenseiner wachsendenBedeutungvor vier Jahren zumoffiziellen Kongressnamen. Steigende Teilnehmer-zahlen undimmer wieder neueKongressangebotefür die Zielgruppen im Gesund-heitswesenbestätigen die Richtigkeit dieser Entscheidung.Für rund 800 Teilneh-mer–darunter Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche,Pflegemanager, MFAs und Gesundheitswissenschaftlersindim Congress CentrumDresden am 8. und 9. Aprildie Tore geöffnet.Kurzfristige Anmeldungen sind mög-lich.Mehr Informationen rund um den Kongresshierund#IntGeKo2016Kongressorganisation und Anmeldung:Andrea Tauchert| Springer Medizin | tel +49 30 82787-5510Springer Pflegeist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteureder Pflege im deutschsprachigen Gesundheitswesen–von der professionellen Pflege bis hin zu pfle-genden Angehörigen. Die Angebotspalette umfasst dabei verschiedenste Printprodukte, den BereichFort-und Weiterbildung, den Bereich Kongresse und Fachveranstaltungen, sowie umfangreiche Onli-ne-Services. Die Verlagsprodukte zeichnen sich durch exzellente Vernetzung zu Berufsverbänden,Herausgebern und Fachautoren aus. SpringerPflegeist ein Bereich des Springer Medizin Verlags undistdamitTeil der Fachverlagsgruppe Springer Nature.Hierfinden Sie alle Pressemitteilungen von Springer.Kontakt:Uschi Kidane |Springer Nature |Communications | tel +49 6221 487 8166 |uschi.kidane@springer.com