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Zur Akademisierung und Professionalisierung des Berufsbilds des Notfallsanitäters. Eine qualitative Untersuchung mittels Interviewanalyse von Mitarbeitern in der Notfall- und Rettungsmedizin

  • 03.03.2021
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Die vom Gesetzgeber eingeräumte Modellmöglichkeit für eine hochschulbasierte Berufsausbildung bietet die Möglichkeit der Entwicklung eines akademischen Studiengangs zum Notfallsanitäter. Ziel dieser Studie ist, die individuelle Intention von Berufsanfängern zu ermitteln, sich für eine Aus- bzw. Weiterbildung im tertiären Bildungssektor zu bewerben und sich damit für eine Akademisierung ihres Berufsfelds zu entscheiden.

Methode

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um ein qualitatives Forschungsdesign. Die Datenerhebung erfolgte mit zwei prätestgeprüften Gesprächsleitfäden bei N = 7 Notfallsanitätern sowie deren Vorgesetzen. Die Datenauswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.

Ergebnisse

Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die befragten Notfallsanitäter ein deutliches Interesse sowie die Intention zur Absolvierung eines akademischen Studiengangs zum Notfallsanitäter haben. Ein mangelnder Wissensstand an Inhalten und Organisationsstrukturen sowie unklare Zielsetzungen aktueller Studiengänge zum Notfallsanitäter erschweren die Entwicklung einer Akademisierung und Professionalisierung des Berufsbilds der Notfallsanitäter.

Diskussion

Die in dieser Studie erzielten Ergebnisse sind wichtige Schritte zur Entwicklung einer Professionalisierung, also des qualitativ guten beruflichen Handelns zukünftiger Notfallsanitäter.
Titel
Zur Akademisierung und Professionalisierung des Berufsbilds des Notfallsanitäters. Eine qualitative Untersuchung mittels Interviewanalyse von Mitarbeitern in der Notfall- und Rettungsmedizin
Verfasst von
Maria Zirnstein
Prof. Dr. Sebastian Koch
Publikationsdatum
03.03.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 4/2022
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-021-00853-5
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