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Wissenschaft in 5 Minuten

  • 01.07.2025
  • Pflege Praxis
Erschienen in:

Auszug

Laut vielen bisherigen Untersuchungen wirkt sich die Ehe eigentlich positiv auf die Gesundheit aus. Eigentlich. Denn jetzt liefert eine US-Kohortenstudie mit den Daten von 24.000 Erwachsenen (Durchschnittsalter: 72 Jahre, 59% Frauen) aus dem National Alzheimer‘s Coordinating Center ein überraschendes Ergebnis: Verheiratete erkranken eher an Demenz als Singles. In der maximal 18-jährigen Nachbeobachtungszeit (median: vier Jahre) wurde bei 20% der Teilnehmenden eine Demenz diagnostiziert. Die Detailanalyse ergab für Nichtverheiratete ein signifikant vermindertes Risiko: Verwitwete -27%, Geschiedene -34% und Ledige -40%. Warum der Familienstand einen Einfluss auf die kognitive Gesundheit hat, bleibt unklar. Die Autor*innen sehen die oft stärkere soziale Aktivität von Nichtverheirateten als mögliche Erklärung. …
Titel
Wissenschaft in 5 Minuten
Publikationsdatum
01.07.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Heilberufe / Ausgabe 7-8/2025
Print ISSN: 0017-9604
Elektronische ISSN: 1867-1535
DOI
https://doi.org/10.1007/s00058-025-3887-3