Im Mittelpunkt der palliativmedizinischen Versorgung steht nicht nur ein Patient als singuläre Person, sondern es werden immer auch seine sozialen Beziehungen einbedacht. Diese werden in der Regel von der Familie unterhalten, so dass eine systemische Betrachtung angezeigt ist. Zunehmend leben Personen auch in Wahlgemeinschaft mit An- und Zugehörigen, die alternativen Familienkonzepten folgen. Dieses Kapitel fokussiert auf den Umgang mit Trauer und Palliativversorgung im Kontext des Systems der (Wahl)-Familie.