Wenn Worte schaden: Der Nocebo-Effekt
- 01.03.2026
- Pflege Praxis
- Verfasst von
- Prof. Dr. Sven Benson
- Dr. Helena Hartmann
- Dr. Lorenz Peters
- Prof. Dr. med. Ulrike Bingel
- Erschienen in
- Pflegezeitschrift | Ausgabe 4/2026
Zusammenfassung
Noceboeffekte entstehen, wenn Menschen negative Erwartungen haben, beispielsweise Angst vor Schmerzen oder Nebenwirkungen. Diese Erwartungen können Beschwerden verstärken, neue Symptome auslösen oder sogar die Wirkung von Medikamenten abschwächen. Ursache hierfür sind messbare Veränderungen im Gehirn und im Stresssystem. Noceboeffekte entstehen oft durch angsteinflößende Informationen, schlechte Vorerfahrungen, die Beobachtung anderer Personen oder eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Für Fachpersonal entsteht ein Dilemma: Einerseits müssen sie über Risiken aufklären, andererseits möchten sie keine Noceboeffekte auslösen. Der Schlüssel liegt in einer guten, ausgewogenen Kommunikation, die Risiken erklärt, aber auch Nutzen und Ziele betont.
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- Titel
- Wenn Worte schaden: Der Nocebo-Effekt
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Sven Benson
Dr. Helena Hartmann
Dr. Lorenz Peters
Prof. Dr. med. Ulrike Bingel
- Publikationsdatum
- 01.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Pflegezeitschrift / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s41906-026-3031-2