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26.10.2021 | Ausgabe 3-4/2021

HeilberufeScience 3-4/2021

Welche prädisponierenden Risiken beeinflussen die Entstehung eines Delirs in der akutstationären Behandlung im Krankenhaus? – Eine Sekundärdatenanalyse

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 3-4/2021
Autoren:
Max Zilezinski, Armin Hauß, Renée Lohrmann, Christiana Franke, Heinrich Audebert, Manuela Bergjan
Wichtige Hinweise

Verfügbarkeit von Daten und Materialien

Die während der Studie generierten und analysierten Datensätze sind nicht öffentlich zugänglich, da die Autoren keine Erlaubnis von den Teilnehmern zur Veröffentlichung der gesammelten Rohdaten haben.
Geteilte Erstautorenschaft: Max Zilezinski und Armin Hauß

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Delir ist eine akut auftretende kognitive Störung. Das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren und Symptomen des Delirs ermöglicht es den Gesundheitsprofessionen, negative Folgen zu verhindern oder zu behandeln.

Ziel

Ziel der Studie ist es, prädisponierende Risikofaktoren und deren möglichen Einfluss auf die Entwicklung eines Delirs zu identifizieren.

Design und Methoden

Sekundärdatenanalyse (n = 698) einer prospektiven Diagnosestudie. Hierzu wurden die Daten aller konsekutiv aufgenommenen Patient*innen zwischen Mai und August 2018 auf 3 Stationen analysiert. Als inferenzstatistisches Verfahren zur Identifikation möglicher Einflussfaktoren auf ein Delir wurde die binär logistische Regression gewählt.

Ergebnisse

Patient*innen mit Delir sind älter als ohne Delir (x̃ = 82 [78–87] vs. 77 [72–82] Jahre, p < 0,001). Mit höherem Alter (OR: 1,06 [95 %-KI: 1,01–1,11], p = 0,015), Einschränkung der Mobilität (OR: 6,08 [95 %-KI: 2,90–12,73] p < 0,001) und Störung der Orientierung (OR: 4,84 [95 %-KI: 2,47–9,50], p < 0,001) steigt die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung eines Delirs. Die Regressionsanalyse zeigt, dass das Modell (Chi2 [3] = 113,45 p < 0,001, n = 678) statistisch signifikant ist.

Schlussfolgerung

Alter, eingeschränkte Mobilität und Orientierungsstörungen können die Entstehung eines Delirs beeinflussen. Die Kumulation dieser Risikofaktoren steht in einem möglichen Zusammenhang mit der Entwicklung eines Delirs.

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Literatur
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