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27.12.2018 | Weiterbildung | Nachrichten

Lernen im Job – nachhaltig und effektiv

Berufsbegleitendes Lernen ist in der Pflege unerlässlich. Idealerweise wird das Lernen auch in den Arbeitsalltag integriert. Digitale Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle.

© ra2 studio / Fotolia

Der Wissenserwerb in der Pflege speist sich aus Lernen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie berufsbegleitendem Lernen während der Arbeit. Dieses Lernen im beruflichen Kontext wird häufig unterschätzt, beobachtet Carsten Müssig, Experte für E-Learning bei Springer Pflege. Dabei findet es in konkreten Arbeitssituationen statt und ist oft besonders nachhaltig. „Wir lernen, wenn wir vor einer Aufgabe stehen, die wir nicht bewältigen können“, so Müssig. Lösungen fänden sich durch eigene Beobachtung und Reflektion oder durch die Unterstützung  erfahrener Kollegen. Digitale Medien könnten diese Prozesse unterstützen: „Der Nutzen dieser Medien liegt in der berufsbegleitenden Professionalisierung in vielen kleinen Schritten“.   

Digitale Helfer müssen alltagstauglich sein

Dafür müssen die digitalen Helfer und Online- Plattformen aus Sicht von Müssig vor allem eines sein: Praxisnah und  alltagstauglich. Für Pflegende stelle sich die Frage, ob solche Medien ihnen helfen, ihren Job gut zu erledigen oder den Austausch mit Kollegen und Pflegeexperten zu erleichtern. Auch beruflichen sozialen Medien räumt Müssig einen wichtigen Platz ein. Einrichtungen, die in digitale Lösungen investieren rät er, die Pflegemitarbeiter von Anfang an in alle Entwicklungsschritte einzubinden. Das sorge nicht nur für gute Akzeptanz, sondern sei ein ständiger Realitätscheck. (ne)

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