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2017 | Weiterbildung | Buch

Der Praxisanleiter im Rettungsdienst

verfasst von: Steffen Pluntke

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

In diesem Buch findet sich das Wesentliche über die Ausbildung des Praxisanleiters. Das Werk wendet sich an alle Notfallsanitäter, die diese berufspädagogische Zusatzqualifikation für eine Tätigkeit an Lehrrettungswachen anstreben. Aber auch Lehrrettungsassistenten, die sich zum Praxisanleiter weiterbilden möchten oder für bereits tätige Praxisanleiter, ebenso wie für Dozenten im Rettungsdienst, ist das Buch hervorragend geeignet. Das Werk zeigt anschaulich und praxisnah alle relevanten berufspädagogischen Themen für die erfolgreiche Ausbildungs- und Unterrichtstätigkeit und berücksichtigt dabei auch die neuen Anforderungen nach dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (NotSan-APrV).

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Qualifikationen im Rettungsdienst
Zusammenfassung
Eine Qualifikation ist die Fähigkeit einer Person, eine bestimmte geistige bzw. praktische Tätigkeit auf einem gewissen Niveau auszuführen. Man erreicht sie durch Aus- bzw. Fortbildung, Übung und Erfahrung. Das Spektrum der Qualifikationen im Rettungsdienst ist breit. Für die Arbeit des Praxisanleiters im Rettungsdienst (PAL) sind vor allem die Qualifikationen des Rettungs- und Bildungspersonals von besonderem Interesse.
Steffen Pluntke
2. Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland
Zusammenfassung
Als Bildungssystem bezeichnet man die öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen. Das deutsche Bildungssystem gliedert sich in einen allgemeinbildenden und einen berufsbildenden Teil. Es ist vielfältig gegliedert und weist eine Fülle von Bildungsgängen, Zugangswegen und Abschlüssen auf.
Steffen Pluntke
3. Grundbegriffe der Erwachsenenbildung
Zusammenfassung
Wie in jeder Fachdisziplin gibt es auch in der Berufspädagogik zentrale Grundbegriffe, mit deren Bedeutung Praxisanleiter (PAL) vertraut sein müssen.
Steffen Pluntke
4. Grundlagen des Lernens
Zusammenfassung
Um Ausbilden zu können, muss man das Lernen verstehen. Nur ein Praxisanleiter (PAL), der die Grundlagen des Lernens kennt, kann daraus begründete didaktisch-methodische Konsequenzen für die Gestaltung seiner Aus- und Weiterbildung ziehen.
Steffen Pluntke
5. Gedächtnis
Zusammenfassung
Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aus der Umwelt aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf abzurufen, bezeichnet man als Gedächtnis. Solche Informationen umfassen nicht nur Faktenwissen, sondern auch Empfindungen und persönliche Erlebnisse. Das Gedächtnis als Speichermedium bietet den Vorteil, einmal gemachte Erfahrungen zu konservieren, sodass der Mensch nicht ständig neu ausprobieren muss, wie er sich in einer Situation erfolgreich verhalten kann. Die in der Vergangenheit durch Lernen gemachten Erfahrungen können durch Erinnerung zur Bewältigung aktueller oder künftiger Anforderungen abgerufen werden. Das Gedächtnis stellt sozusagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar. Das Abrufen der im Gedächtnis gespeicherten Informationen erfolgt in 3 unterschiedlichen Formen.
Steffen Pluntke
6. Organisation und Förderung des Lernens
Zusammenfassung
Die Beherrschung von Lern-, Mnemo-, Arbeits- und Zeitmanagementmethoden erleichtert den Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten. Bei den lernfördernden Maßnahmen in der rettungsdienstlichen Aus- und Weiterbildung muss die Vermittlung solcher Techniken fester Bestandteil sein. Die Tätigkeit im Rettungsdienst unterliegt dem stetigen Wandel von medizinischen Erkenntnissen. Das Lernen wird so zu einer lebens- und berufsbegleitenden Aufgabe. Lern-, Mnemo-, Arbeits- und Zeitmanagementmethoden helfen, sich Wissen und Fertigkeiten schnell und nachhaltig anzueignen.
Steffen Pluntke
7. Unterrichten und Ausbilden
Zusammenfassung
Unterrichten und Ausbilden sind nicht Selbstzweck, sie stehen im Dienste des Lernens. Sie sind geplante Tätigkeiten, deren Ziel darin besteht, Wissen, Fertigkeiten, Kompetenzen, Werte und Einstellungen zu vermitteln. Das Lehren ist nur in Verbindung mit dem Lernen denkbar. Unterricht und Ausbildung finden in personeller Interaktion zwischen dem Praxisanleiter (PAL) und den Auszubildenden statt. Während das Lernen auch unbewusst stattfindet, werden der Unterricht und die Ausbildung bewusst und absichtsvoll vollzogen. Trotz der grundsätzlichen Ausrichtung des Unterrichtens bzw. Ausbildens auf einen Lernerfolg ist eben dieser, auch bei intensiver Anstrengung des PAL, nicht immer gesichert.
Steffen Pluntke
8. Lernziele
Zusammenfassung
Die Formulierung von Lernzielen ist eine Aufgabe der Ausbildungsplanung. Ein Lernziel ist die genaue Beschreibung des angestrebten Ergebnisses eines Lehr-lern-Prozesses. Es beschreibt Kenntnisse, Fertigkeiten oder Einstellungen, die sich Auszubildende im Verlauf der Aus- und Weiterbildung aneignen oder entwickeln sollen. Lernziele geben damit den Sollzustand nach Abschluss eines Lernprozesses an. Lernziele, die klar und unmissverständlich formuliert sind, stellen eine Richtschnur für den Praxisanleiter (PAL) und die Auszubildenden gleichermaßen dar.
Steffen Pluntke
9. Planung von Aus- und Weiterbildung
Zusammenfassung
Alles, was wichtig und komplex ist, muss geplant werden. Ohne Planung bleibt alles dem Zufall überlassen. Planung versteht sich als gedankliche Vorwegnahme der Durchführung der Aus- und Weiterbildung. Der Praxisanleiter (PAL) muss bei der Planung eine Vielzahl von Faktoren kennen und berücksichtigen.
Steffen Pluntke
10. Ausbildungs- und Unterrichtsmethoden
Zusammenfassung
Das aus dem Griechischen stammende Wort Methode kann mit „dem Weg zu etwas hin“ übersetzt werden. Es bezeichnet das planmäßige Vorgehen, um ein definiertes Ziel zu erreichen. In der Aus- und Weiterbildung wird planmäßig gelehrt. Das Lernen wird nicht dem Zufall überlassen, sondern findet systematisch statt. Ausbildungs- und Unterrichtsmethoden sind Verfahrensweisen, um Lernziele zu erreichen und Themen zu vermitteln. Die verschiedenen Methoden bilden das Repertoire, mit dessen Hilfe ein Praxisanleiter (PAL) das Lerngeschehen gestaltet und die Aktivität der Auszubildenden lenkt. Ein altes Sprichwort besagt: „Viele Wege führen nach Rom.“ Dies gilt auch für den Einsatz von Ausbildungs- und Unterrichtsmethoden. Aber nicht alle Wege sind gleich gut – die eine Methode ist weniger, die andere besser geeignet. Welche Methode zur Vermittlung geeignet ist, hängt von 3 Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Ausbildungs- und Unterrichtsmethoden sollen abwechslungsreich eingesetzt werden.
Steffen Pluntke
11. Ausbildungs- und Unterrichtsmedien
Zusammenfassung
Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen im Rettungsdienst, die sich ausschließlich auf Sprache stützen und in denen keine anderen Medien eingesetzt werden, sprechen die Sinneskanäle nur einseitig an und überfordern sie damit. Eine solche Aus- und Weiterbildung bietet wenig Abwechslung, stellt hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit und fördert die Auszubildenden nicht ausreichend. Daher ist es Aufgabe des Praxisanleiters (PAL), geeignete Ausbildungs- und Unterrichtsmedien auszuwählen und einzusetzen.
Steffen Pluntke
12. Wissenschaftliches Arbeiten
Zusammenfassung
Die Notfallmedizin ist eine Fachdisziplin, die einem stetigen Wandel unterliegt. Daher müssen sich auch Praxisanleiter (PAL) während ihres Berufslebens immer wieder den sich ändernden Erkenntnissen anpassen, um auch den Auszubildenden eine aktuelle Qualifizierung zu ermöglichen. Eine Kompetenz über die PAL deshalb verfügen sollten, ist die Bereitschaft und Fähigkeit, sich neue Kenntnisse auch selbstständig zu erschließen. Darüber hinaus fungiert der PAL auch als Ansprechpartner für die Auszubildenden, wenn es darum geht, im Rahmen der schulischen Ausbildung eine Facharbeit anzufertigen. Diese Anforderungen setzen jedoch voraus, dass auch PAL über Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens verfügen.
Steffen Pluntke
13. Lernkontrollen und Beurteilungen
Zusammenfassung
Leistungserhebungen in Form von Prüfungen und Beurteilungen sollen Auskunft darüber geben, in welcher Quantität und Qualität die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele vom Auszubildenden erreicht wurden. Eine Leistungserhebung kann sowohl auf Lernkontrollen (mündlich, schriftlich oder praktisch) als auch auf Beurteilungen (verbal oder schriftlich) beruhen.
Steffen Pluntke
14. Soziales Management
Zusammenfassung
Praxisanleiter (PAL) stehen in vielfältigen sozialen Beziehungen. Insofern benötigen PAL eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Kenntnisse von Prozessen der Kommunikation, der Gruppendynamik und dem Konfliktmanagement sind daher unentbehrlich.
Steffen Pluntke
15. Grundlagen des Arbeitsrechts Arbeitsrecht
Zusammenfassung
Die Praxisanleiter (PAL) sind neben der fachlichen und pädagogischen Arbeit häufig auch die ersten Ansprechpartner bei Fragen zum Arbeitsrecht. Sie müssen daher mit den Grundlagen des Arbeitsrechts vertraut sein.
Steffen Pluntke
16. Grundlagen des Sozialrechts
Zusammenfassung
Für viele junge Berufseinsteiger stellt die Ausbildung im Rettungsdienst auch die erste Begegnung mit dem bundesdeutschen Sozialsystem dar. Der Praxisanleiter (PAL) sollte deshalb mit seinen wesentlichen Prinzipien vertraut sein.
Steffen Pluntke
Backmatter
Metadaten
Titel
Der Praxisanleiter im Rettungsdienst
verfasst von
Steffen Pluntke
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-54648-2
Print ISBN
978-3-662-54647-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54648-2