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01.04.2013 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 3/2013

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 3/2013

„We cannot care alone“

Ehrenamtliche Demenzbegleiter am Klinikum Nürnberg

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 3/2013
Autoren:
E. Eggenberger, J. Myllymäki, C. Kolb, R. Martschin, L.C. Bollheimer, C. Sieber

Zusammenfassung

Hintergrund

Demenzpatienten sind oftmals eine Irritation für die Organisation Akutkrankenhaus. Professionelle haben im Klinikalltag wenige Möglichkeiten, auf die speziellen Bedürfnisse, Herausforderungen und Kommunikationsanforderungen im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen einzugehen.

Ziele

An der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie am Klinikum Nürnberg gibt es seit 2 Jahren ehrenamtliche Demenzbegleiter, die Menschen mit Demenz auf den Stationen begleiten und den strukturierten Klinikalltag mit Zeit und Alltäglichkeit unterbrechen. In diesem Beitrag werden die Organisation des Pilotprojekts am Zentrum für Altersmedizin, die Schulung der Ehrenamtlichen sowie erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung vorgestellt.

Methoden

Als Studiendesign wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt. Evaluiert werden Baseline-Daten, die Motivation für ehrenamtliche Tätigkeit, die Selbsteinschätzung sowie Haltung, Kompetenzen und theoretisches Wissen vor und nach den Schulungen.

Ergebnisse

Haltungen, Kompetenzen und Wissen können nach Selbsteinschätzung der Teilnehmenden durch das Training positiv beeinflusst werden. Strukturelle Rahmenbedingungen aufseiten der Professionellen und Ehrenamtlichen ermöglichen eine gelingende Integration in das Betreuungsteam.

Schlussfolgerung

Der stationäre Alltag ist für Demenzpatienten oftmals verwirrend und beängstigend. Geschulte ehrenamtliche Begleiter können dazu beitragen, das Akutkrankenhaus zu einem „demenzfreundlicheren“ Ort zu machen.

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Print-Titel

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Literatur
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