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Von der Forschung in die Praxis: Selbstlernkurs „Psychopharmaka in der stationären Altenpflege“ Projekt PhasaPII

  • Open Access
  • 08.01.2026
  • Originalien

Zusammenfassung

Hintergrund

Pflegeeinrichtungen in Deutschland verzeichnen einen hohen Gebrauch von Psychopharmaka bei Bewohnenden mit Demenz. Pflegende sind hauptverantwortlich für die Versorgung von Bewohnenden, weshalb das Fachwissen zum Umgang mit Menschen mit Demenz, nichtmedikamentösen Strategien bei aufforderndem Verhalten und Psychopharmaka als Dauer- oder Bedarfsmedikation gestärkt werden soll.

Ziel der Arbeit

Das anwendungsbezogene Projekt PhasaPII entwickelte auf der Grundlage einer Praxisanalyse in Pflegeheimen einen Selbstlernkurs für Pflegeteams zum wissensbasierten Umgang mit Psychopharmaka als Dauer- oder Bedarfsmedikation und Handlungsalternativen in der stationären Langzeitpflege. Der Selbstlernkurs „Psychopharmaka in der stationären Altenpflege“ ist für Pflegende online und kostenfrei zugänglich.

Methoden

Experten- und Expertinneninterviews mit Leitungen und Fokusgruppen mit Pflegeteams in 7 kooperierenden Einrichtungen zum Umgang mit Psychopharmaka in der stationären Langzeitpflege bildeten die Basis für die Entwicklung des Kurses. Die Auswertung der Interviews und Fokusgruppen erfolgte inhaltsanalytisch nach Mayring [22].

Ergebnisse

Die qualitative Erhebung zeigt einen hohen Bedarf an Fachwissen für Pflegende bei Bewohnenden mit Demenz. Die Lerninhalte sind in 10 Lektionen unterteilt, sodass Teilnehmende sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem vielschichtigen Thema Psychopharmaka auseinandersetzten können.

Diskussion und Ausblick

Die Zusammenarbeit im Projekt mit Pflegeeinrichtungen war aufgrund von Personalmangel und Zeitknappheit schwierig. Der Selbstlernkurs ist ein Baustein, um die medikamentöse Versorgung von Bewohnenden mit Demenzerkrankungen verantwortungsvoll zu gestalten.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
Der verstärkte Gebrauch von Psychopharmaka bei Bewohnenden mit Demenz in der stationären Langzeitpflege ist seit Langem belegt und aufgrund von Nebenwirkungen problematisch [11, 19]. Pflegende haben eine besondere Verantwortung für die Versorgung der Bewohnenden, da sie die Betreuung rund um die Uhr übernehmen. Im Projekt Entwicklung und Erprobung eines Schulungskonzepts zum Umgang mit Psychopharmaka in der stationären Langzeitpflege (PhasaPII) wurde untersucht, wie das Fachwissen der Pflegenden über Psychopharmaka als Bedarfs- oder Dauermedikation (im Weiteren nur noch die Verwendung des Wortes „Psychopharmaka“) bei Bewohnenden mit Demenz durch einen kostenfreien digitalen Selbstlernkurs gestärkt werden kann.

Hintergrund und Fragestellung

Bewohnende in Pflegeeinrichtungen, insbesondere Menschen mit Demenz, erhalten häufig Psychopharmaka [11, 14]. Dabei zeigen sich diverse Probleme: Die Nebenwirkungen von Psychopharmaka sind vielfältig und können erhebliche Gefährdungen zur Folge haben und sind auch ethisch problematisch [11, 24]. Psychopharmaka, die als Bedarfsmedikation nur für eine kurze Zeit verabreicht werden sollen, werden häufig als Langzeittherapie eingesetzt und können dadurch zu erheblichen Einschränkungen der älteren Menschen führen. Die sedierende Wirkung von Psychopharmaka wird als freiheitsentziehende Maßnahme gesehen und kann gleichzeitig das Sturzrisiko erhöhen und damit auch das Risiko für Verletzungen und Krankenhausbehandlung [10]. Als potenziell inadäquate Medikamente (PIM-Liste) für ältere Menschen gelten Benzodiazepine, -derivate und Z‑Wirkstoffen (BZD/ZS), die nicht länger als 4 Wochen gegeben werden sollten, da die Nebenwirkungen erheblich größer sind als der Nutzen [5, 14].
Ein weiteres Problem ist, dass die Funktionen wichtiger Organe mit dem Alter abnehmen und Medikamente vom Körper nicht mehr entsprechend verarbeitet werden können. Zusätzlich steigt Multimorbidität mit dem Alter an, die häufig mit Polypharmazie und unerwünschten Wechselwirkung zwischen Medikamenten einhergehen kann [10].
Die Ursachen für die Gabe von Psychopharmaka sind unterschiedlich, häufig genannt wird ein aufforderndes Verhalten (auch als herausforderndes Verhalten bezeichnet) insbesondere von demenziell erkrankten Bewohnenden [1]. Gemeint sind Verhaltensweisen wie lautes Rufen, Schlagen und Schreien, die als belastend erlebt werden. Diese können auf ungestillte Bedürfnisse hinweisen und als „Aufforderung“ verstanden werden, die Bedürfnisse durch eine verstehende Diagnostik zu erkennen und individuell darauf einzugehen [1]. Häufig werden Psychopharmaka zur Beruhigung eingesetzt, da dem Verhalten aufgrund von Zeit- und Personalmangel der Pflegenden nicht anders begegnet werden kann [14]. Weitere Gründe sind die schwierige Zusammenarbeit von Pflegeheimen mit Ärztinnen und Ärzten und auch die Zusammenarbeit im Pflegeteam aufgrund unterschiedlicher Qualifikation und Fachwissen hinsichtlich Dokumentation und Übergaben [7, 14, 19, 24]. Daraus ergeben sich unterschiedliche Bedarfe zur Verbesserung des Umgangs mit Psychopharmaka bei Bewohnenden in Pflegeeinrichtungen.
Die Projekte PhasaP (01.07.2018–31.08.2021) und PhasaPII (01.08.2023–30.09.2025) hatten das übergeordnete Ziel, die gesundheitliche Situation und Lebensqualität stationär versorgter Pflegebedürftiger mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen zu verbessern, indem die Wissensbasis von Pflegenden für einen möglichst adäquaten Umgang mit Psychopharmaka erweitert wird. Im Projekt PhasaP wurden der Umgang mit Psychopharmaka in der ambulanten und stationären Pflege qualitativ durch Interviews und quantitativ durch ein Survey untersucht sowie eine Handreichung und ein Implementierungskonzept für Pflegeeinrichtungen entwickelt, welche zur Umsetzung durch Einrichtungsleitungen gedacht ist [9]. Das Projekt PhasaP zeigte, dass gerade die Weiterbildung der Pflegeteams im Umgang mit Psychopharmaka eine wichtige Rolle spielte [9]. Daher war das Ziel im Nachfolgeprojekt PhasaPII, einen Selbstlernkurs für Pflegefach- und Hilfskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Pflegende sollen durch den Kurs stärker für die Problematik sensibilisiert werden und Handlungsalternativen im Umgang mit Menschen mit Demenz kennenlernen. Der Selbstlernkurs steht allen Pflegenden kostenfrei zur Verfügung, die Teilnahme ist an Laptop, Smartphone, PC und Tablet möglich, und die Inhalte sollen in allen Pflegeeinrichtungen anwendbar sein, unabhängig von Träger, Größe und Lage der Einrichtung im ländlichen oder im städtischen Raum.

Studiendesign und Untersuchungsmethoden

Zuerst wurden eine systematische Literaturanalyse zur Aktualisierung der Literatur von PhasaP erstellt und neue Themen für die Entwicklung des Selbstlernkurses aufgenommen, z. B. nichtmedikamentöse Strategien bei aufforderndem Verhalten, bestehende Schulungskonzepte für Pflegende, interprofessionelle Zusammenarbeit in Pflegeeinrichtungen und die Entwicklung von Online-Selbstlernkursen.
Im zweiten Schritt erfolgte die Rekrutierung von 7 Pflegeeinrichtungen, 3 in Berlin und 4 in Brandenburg, zur Erhebung der Istsituation durch 7 qualitative leitfadengestützte Experten-/Expertinneninterviews mit Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen (N = 15) sowie 7 Fokusgruppen mit Pflege- und Betreuungskräften (N = 45), die praxisnahe Fallbeispiele aus dem Projekt PhasaP diskutierten. Die Interviews und Fokusgruppeninhalte wurden transkribiert und pseudonymisiert, sodass kein Rückschluss auf die Einrichtungen oder die Teilnehmenden (TN) möglich ist. Die Informationen und Einwilligungserklärungen für die TN wurden mit Zustimmung des zuständigen Datenschutzbeauftragten im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) [26] durchgeführt. Von allen TN liegt eine Einverständniserklärung vor. Die Auswertung der Daten basiert auf einer strukturierten Inhaltsanalyse nach Mayring [22] und wurde mit dem Softwareprogramm MAXQDA (Version 2018) durchgeführt. Es wurden 6 Hauptkategorien mit insgesamt 20 Unterkategorien gebildet. Pro Unterkategorie gab es ein bis 3 Ankerzitate, die eine spezifische Richtung innerhalb der Unterkategorie verdeutlichten.
Die qualitative Datenanalyse war Grundlage für die Entwicklung der Inhalte des Selbstlernkurses, um eine gute Praxisnähe zu gewährleisten. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung richtete sich: nach dem vorhandenen Wissen der Pflegenden über die Wirkung und den Einsatz von Psychopharmaka und nichtmedikamentöse Strategien bei aufforderndem Verhalten von Bewohnenden; der Zusammenarbeit mit Medizinerinnen/Medizinern und Apotheken; der Zusammenarbeit im pflegerischen Team und ethischen Richtlinien [2, 6, 17]. Da die Pflegeteams unterschiedlich zusammengesetzt waren, Pflegefachkräfte mit einer 3‑jährigen Ausbildung in der Alten- oder Krankenpflege und Pflegehilfskräfte, die entweder angelernt waren oder einen sog Basiskurs von 6 Wochen bis zu 3 Monaten absolviert hatten, bedeutete dies, dass der Selbstlernkurs auch die Verantwortung und Aufgaben der Pflegenden nach ihrer Qualifikation berücksichtigen musste. Gleichzeitig wurden Online-Plattformen recherchiert, die Selbstlernkurse kostenfrei anbieten, um mit der Umsetzung der Inhalte auf einer Plattform zu beginnen.
Nach der Entwicklung des Kurses wurde im nächsten Schritt mit einem Online-Fragebogen die Evaluierung des Kurskonzeptes durchgeführt. Die Teilnehmenden (N = 8 rekrutiert aus TN der Interviews und Fokusgruppen) konnten zwischen 3 Lektionen wählen und beantworteten anschließend 14 Fragen zur Verständlichkeit des Aufbaus und der Inhalte sowie der technischen Handhabung des Selbstlernkurses. Im zweiten Schritt wurde den Pflegeeinrichtungen zur Umsetzung von Inhalten des Kurses in die Praxis eine Fallbesprechung durch das Projektteam angeboten, daran nahm eine Pflegeeinrichtung teil.

Ergebnisse

Erkenntnisse aus den Interviews und den Fokusgruppen

Ziel der qualitativen Erhebung war, die Bedingungen und Handlungsabläufe in den teilnehmenden Einrichtungen zum Umgang mit Psychopharmaka und Handlungsalternativen zu analysieren. Die teilnehmenden Pflegeeinrichtungen unterschieden sich in Trägerschaft (3 private und 4 gemeinnützige Träger), Größe (< 50 bis > 200 Pflegeplätze) und Lage (ländlich oder städtisch). Die Experten‑/Expertinneninterviews mit Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen dauerten im Durchschnitt 75 min und die Fokusgruppen mit Pflege- und Betreuungskräften 45 min.
Im folgenden Abschnitt werden ausgewählte Schwerpunkte der qualitativen Analyse vorgestellt, die für die inhaltliche Konzeption wichtig waren. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden (TN) (59 von 60) hielt Selbstlernkurse für sinnvoll, da sie Zeit sparen und die Teilnahme unabhängig vom Arbeitsplatz möglich ist. Eindrucksvoll wurden die Probleme im Pflegealltag beschrieben. Alle TN bestätigten Herausforderungen im Umgang mit Psychopharmaka, besonders bei Bewohnenden mit Demenz, und nannten konkrete Beispiele aus der Berufspraxis zur Darstellung der Situation.
Herausforderung 1:
Die Rolle der Qualifikation der Pflegenden bei der Versorgung von Bewohnenden
Die Pflegenden fühlten sich gerade durch Bewohnende mit aufforderndem Verhalten überfordert. In der Regel bestanden die Pflegeteams aus einer Pflegefachkraft pro Schicht, ergänzt wurden die Teams durch Pflegehilfskräfte ohne staatlichen Abschluss und Betreuungskräfte. Das heißt, die Verantwortung für die Tätigkeiten der nichtexaminierten Pflege- und Betreuungskräfte trug die Pflegefachkraft.

Pflegefachkraft, Fokusgruppe 3

„Also wir haben auch so eine Bewohnerin, die schreit den ganzen Tag und die ganze Nacht, ‚hallo‘, also und ‚Hilfe‘ …, dann gehst du hin und checkst mal die Lage. Ne, also, denn ich meine, wir sind Menschen und wir arbeiten hier sieben Tage à acht Stunden …, mit lauter verhaltensauffälligen Menschen. Und das strengt an.“ (Abschnitt 50)

Einrichtungsleitung, Interview 7

„Na ja, wir haben ja die gesetzliche Vorgabe, hier noch im Bundesland Berlin, von 52 % Fachkraftquote … Und die restlichen Mitarbeiter sind eben Pflegehilfskräfte, der Großteil. Die durchaus aber eine Ausbildung haben, Basiskurs, 600 h, 400 h mit Praktikum.“
Das wirkliche Fachwissen der Pflegehilfskräfte war im Rahmen dieses Projektes schwierig einzuschätzen und wahrscheinlich abhängig davon, wie lange sie schon in der Pflege arbeiteten, wie gut sie angeleitet wurden und wie viel persönliches Interesse an pflegerelevantem Wissen bestand.
Herausforderung 2:
Genaue Dokumentation als Verantwortung des gesamten Pflegeteams
Eine große Schwierigkeit ist die Dokumentation als Aufgabe des gesamten Pflegeteams, damit alle im Team informiert sind. Die Dokumentation dient als Grundlage, um die Medikation mit den Hausärztinnen und Hausärzten besprechen zu können und bei Überprüfungen des MDK zu belegen, dass Anordnungen korrekt durchgeführt wurden. Von daher ist eine genaue Dokumentation aller Maßnahmen, die an Bewohnenden durchgeführt werden, wichtig.

Pflegedienstleitung, Interview 3

„Die (Pflegehilfskräfte) dokumentieren auch, also gerade so Auffälligkeiten und dergleichen ja. Und dann endet es ja meistens so, dass die Pflegefachkraft informiert wurde, ne? Und dann hängt es eben von der Pflegefachkraft ab, inwieweit die reagiert … Oft haben die Kollegen auch was gemacht, schreiben es dann leider nicht ein, ne?“ (Abschnitt 9)

Pflegedienstleitung, Interview 6

„Und was mir genau in der Dokumentation fehlt, ist …, dass die Dokumentation nicht nachvollzogen ist, dass man einfach, Frau M. hatte Kopfschmerzen, aber was ist danach passiert? Hatte sie noch Kopfschmerzen oder haben sie aufgehört? Dass man das einfach von A bis Z dokumentiert.“ (Abschnitt 105)
Daher war der Wunsch in vielen Interviews und Fokusgruppen, dass der Selbstlernkurs für alle Pflegenden unabhängig der Qualifikation entwickelt werden sollte, damit die Zusammenarbeit im Pflegeteam verbessert werden kann. Das nächste Beispiel zeigt, wie wichtig die Beobachtung von Verhaltensänderungen und die Dokumentation gerade bei Psychopharmaka ist:

Einrichtungsleitung, Interview 1

„Frau Schäfer (Pflegedienstleitung), ich sage, die (Bewohnerin) ist so schläfrig. Ich habe alles Neurologische (Medikamente) rausgenommen. Gut, die ist immer noch schläfrig … – wieder belesen, wieder belesen. Das hat wirklich an einem Haken gehangen, dass sie schläfrig war, weil das eine Medikament – weil die Leasing (Pflegefachkraft) das nicht richtig eingegeben hat, wurde es doppelt gestellt … Also, es hat dann ein Haken (in der Dokumentation) gefehlt. An einem Haken, was da für Folgeschäden (dranhängen) – ja?“ (Abschnitt 374–381)
Häufig übernahmen die Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen die Visiten mit den Ärztinnen und Ärzten. In dem geschilderten Fall arbeiteten die Einrichtungs- und Pflegedienstleitung regelmäßig in den Wohnbereichen mit, um für die Visiten gut vorbereitet zu sein. Die Begründung zur Übernahme der Visiten war die Zeitersparnis für die Pflegefachkräfte im Dienst.
Herausforderung 3:
Umgang mit Psychopharmaka
Die TN beschrieben zum Umgang mit Psychopharmaka, dass sie „niemanden ruhigstellen“ und Bedarfsmedikation eher vermeiden. Bei nichtmedikamentösen Strategien schilderten die TN die Grenzen dieser Konzepte und begründeten damit die Gabe von Bedarfsmedikation, wenn z. B. eine Trennung von Bewohnenden aufgrund der Räumlichkeiten nicht möglich ist.

Einrichtungsleitung, Interview 5

„Jeden einzelnen Bewohner kann ich gut mit irgendwelchen Konzepten abholen. Aber 28 Bewohner in der kompletten Gemeinschaft tagtäglich mit Sympathien, Antipathien, mit Enthemmtheit, mit verbalen, körperlichen Anzüglichkeiten und so weiter, ist immer ein Knackpunkt. Und ich glaube, dass das immer außen vorgelassen wird. Weil auch da haben wir eine Problematik, manchmal mit der Psychiaterin, die dann sagt: ‚Mensch, der Bedarf ist schon wieder so viel ausgeschöpft. Warum, denn?‘ Ja, weil die (Bewohnerin) sich immer von dem (Bewohner) provozieren lässt. Und die leben nun mal in einer Gemeinschaft.“ (Abschnitt 206)
Ein Problem der Medikamentengabe waren ungenaue ärztliche Anordnungen für die Gabe von Bedarfsmedikation. Diese Problematik wurde häufiger genannt. Einige Pflegeeinrichtungen hatten Handlungsempfehlungen für die Pflegenden dazu entwickelt.

Einrichtungsleitung, Interview 6

„… und was wir immer probieren, sind Bedarfsmedikationen so zu setzen, dass man auch weiß, ab wann man die Bedarfsmedikation einsetzt … Also ich finde ganz schlimm, drei Milliliter Melperon bei Unruhe (ärztliche Anordnung), ja, was bedeutet denn Unruhe?“ (Abschnitt 4)
Sowohl die Interviews als auch die Fokusgruppen verdeutlichten die Probleme der Pflegenden. Zum Abschluss der Datenerhebung wurde jeweils gefragt, was sich die TN von einem Kurs wünschen. Die inhaltsanalytische Auswertung ergab weitere Schwerpunkte für die Entwicklung des Kurses (Tab. 1).
Tab. 1
Schwerpunkte des inhaltlichen Aufbaus der Schulung
Wünsche der TN zu Schulungsinhalten
Ergebnisse qualitative Inhaltsanalyse
Schulung für Pflegefach und -Hilfskräfte
Aufgaben und -Verantwortungsbereiche von Pflegefach und -Hilfskräften, z. B. bei der Dokumentation
Nichtmedikamentöse Strategien bei aufforderndem Verhalten von Bewohnenden
Biografiearbeit
Wissen zu Umgang mit Psychopharmaka als Dauer- oder Bedarfsmedikation
Pflegeethik und -verständnis: Reflexion des individuellen Rollenbildes
Praxistipps & Ablaufpläne
Kompetenzen interprofessionelle Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten und Apotheken
Dauer pro Lektion: 40 min einschließlich Quiz
Kenntnisse über die generalistische Pflegeausbildung: Anleitung v. Auszubildenden

Herstellung von Praxisorientierung des Kurses

Der Aufbau des Kurses beinhaltet drei Ziele: 1) das Fachwissen von Pflegenden erweitern und stärken, damit sie ihr Handeln professionell begründen können, 2) Praxisorientierung, damit eine Umsetzung in die tägliche Pflegearbeit möglich ist und 3) thematisch abgeschlossene Lektionen bereitstellen, die unabhängig voneinander bearbeitet werden können. Die Literatur zur Entwicklung der Inhalte wurde folgendermaßen ausgewählt: 1) gesetzliche Grundlagen (z. B. PeBem [13], Pflegeberufereformgesetz [12], Strukturmodel [23]), 2) evidenzbasierte Leitlinien (z. B. Expertenstandards [4]), 3) Fachliteratur und Praxistipps [8, 15, 20, 25].
Die Gesamtkonzeption der Kapitel und Lektionen basiert auf der Erkenntnis, dass die Herausforderungen mit Psychopharmaka nicht isoliert dargestellt werden können, sondern schon mit dem Einzug von Bewohnenden in eine Pflegeeinrichtung beginnen. Dazu wurde ein Fallbeispiel einer fiktiven Bewohnerin – Frau Fischer – entwickelt, deren Geschichte die TN des Kurses wie ein roter Faden begleitet. Kurze Videos, in deren Mittelpunkt Frau Fischer steht, führen in das jeweilige Thema der Lektion ein. Nachfolgende Reflexionsfragen holen die Teilnehmenden ab und ermöglichen, die eigene Einstellung zum Thema zu hinterfragen. Die weiteren Inhalte sind optisch unterschiedlich dargestellt, z. B. Bilder mit Symbolen, die angeklickt werden können, Überschriften, die sich beim Anklicken mit Erläuterungen öffnen, oder kurze Präsentationen, um die Inhalte abwechslungsreich und motivierend zu präsentieren.

Kapitelaufbau: vom Einzug bis zur Eingewöhnung in die neue Umgebung

Die 3 Kapitel sind in thematisch unterschiedliche Lektionen unterteilt (Abb. 1). Das erste Kapitel behandelt Grundlagen der pflegerischen Betreuung, auf denen die Abschn. 2 und 3 aufbauen. Der Einzug in eine Pflegeeinrichtung ist ein einschneidendes Lebensereignis, und damit Pflegende die Bedürfnisse neuer Bewohnender besser verstehen können, ist die Biografiearbeit eine wichtige Ressource. Pflegeethik und -verständnis dienen zur Reflexion der individuellen Einstellung zum Umgang mit Bewohnenden. Abschn. 2 ist das „Herzstück“ des Kurses und erläutert in Lektion 1 Grundlagen über den Umgang mit Menschen mit Demenz. Lektion 2 stellt nichtmedikamentöse Strategien bei aufforderndem Verhalten von Bewohnenden vor, um in der Lektion 3 das Wissen über den Einsatz von Psychopharmaka zu vertiefen. Abschn. 3 fokussiert auf die Zusammenarbeit im Pflegeteam und mit Medizinerinnen und Medizinern und Apotheken (Lektionen 1 & 2). Lektion 3 stellt zum Abschluss Fallbesprechungen als Lösungsansatz für Herausforderungen im pflegerischen Alltag vor. Diese 9 Lektionen enden jeweils mit einem Quiz [16]. Die letzte Lektion (3.4) stellt die generalistische Pflegeausbildung vor, da die Teilnehmenden der Fokusgruppen und in den Interviews hinsichtlich der Ausbildungsziele der Generalistik Wissensdefizite beschrieben, jedoch gleichzeitig für 90 % der praktischen Anleitung verantwortlich sind [3].
Abb. 1
Darstellung des Aufbaus und der Abfolge der Kapitel und Lektionen des Kurses
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Diskussion

Herausforderungen bei der Datenerhebung

Der Rekrutierungsprozess von Pflegeheimen war sehr viel schwieriger als erwartet und dauerte sehr viel länger als geplant. Das Projektteam hat aus erster Hand erfahren, wie problematisch und prekär die Personalsituation in der stationären Langzeitpflege ist. Von insgesamt 60 kontaktierten Pflegeeinrichtungen haben sich 7 beteiligt. Hürden zur Teilnahme an einem Selbstlernkurs müssen so gering wie möglich gehalten werden, um eine größtmögliche Nutzung und Verbreitung zu erzielen. Bei der Evaluierung gab es 6 Schritte, die die Teilnehmenden befolgen mussten: Interessenbekundung an uns via E‑Mail, Freischaltung bei oncampus, TN registrierte sich bei oncampus, einloggen auf der Plattform ➔ Lektion auswählen, anschauen und Quiz durchführen, registrieren bei SoSci Survey und Evaluierung über die Lektion durchführen, E‑Mail an uns, um den Gutschein-Link zu erhalten.

Herausforderungen bei der Entwicklung des Selbstlernkurses

Es gibt nicht viele Plattformen, die Selbstlernkurse kostenlos anbieten. Der Anbieter„oncampus“ (Lübeck) stellt unterschiedliche kostenpflichtige Pakete zur Entwicklung eines Kurses zur Verfügung, der dann für Teilnehmende kostenfrei ist. Eine Herausforderung war die technische Umsetzung der Kursinhalte, da diese möglichst ansprechend, abwechslungsreich und interaktiv gestaltet sein sollten. Die modulare, Moodle-basierte Lernplattform ermöglichte die Umsetzung durch das Projektteam.
In der Untersuchung wurden Problematiken im Umgang mit Psychopharmaka in Pflegeeinrichtungen bestätigt, die schon von mehreren Studien beschrieben wurden [14, 19, 24] Die Bedingungen in vielen Einrichtungen sind schwierig (Personalengpässe), die Pflegeteams werden heterogener (Ethnizität und Alter) und die Anzahl von Bewohnenden mit demenziellen Erkrankungen steigt. Der Umgang der Pflegenden mit Psychopharmaka hängt von vielen Bedingungen ab (Qualifikation der Pflegenden, Personalausstattung, Zusammenarbeit mit Medizin und Apotheken, räumliche Ausstattung, Umgebung, strukturelle- und organisatorische Bedingungen) [18]. Interventionen zur Reduzierung von Psychopharmaka in der stationären Pflege haben bisher keine eindeutigen bzw. evidenten Ergebnisse erbracht, da die Vielzahl der Einflussfaktoren einen kausalen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung schwer herstellen lassen [18]. Um einen angemesseneren Umgang mit Psychopharmaka zu erreichen, muss das ganze Pflegeteam dafür sensibilisiert werden, die Bewohnenden gezielt zu beobachten und diese Beobachtungen auch zu dokumentieren. Wichtig ist hierbei, dass die Beobachtung und Dokumentation fortlaufend stattfinden, bis das jeweilige Medikationsproblem gelöst ist. Kursangebote für Mitarbeitende sind ein zentraler Bestandteil, um den Umgang mit Psychopharmaka zu verbessern.

Praxistransfer und Ausblick

Zur Gewährleistung des Praxistransfers wurden die Inhalte zielgruppenspezifisch für Pflegefach- und Hilfskräfte aufgebaut und in jeder Lektion der Bezug zu Psychopharmaka hergestellt. Die Auswahl der Inhalte basierte auf den qualitativen Ergebnissen und den Bedarfen der Pflegenden. Ein Schwerpunkt der didaktischen Auseinandersetzung betraf die Verständlichkeit und Priorisierung der Inhalte, um dem Zeitanspruch von 30–40 min/Lektion gerecht zu werden. Der Aufbau der Lektionen erfolgte vom „Allgemeinen“ zum „Spezifischen“ in einer möglichst prägnanten und exemplarischen Darstellung. Eine kontinuierliche Überprüfung der Inhalte diente zur Vermeidung von Überschneidungen innerhalb und zwischen den Lektionen. Die Barrierefreiheit des Kurses wurde z. B. durch Transkripte der Videos berücksichtigt. Den TN stehen zusätzlich eine Auswahl an geeigneten Materialien und weiterführende Informationen zu den Kursthemen zur Verfügung. In der anwendungsbezogenen Forschung ist das Input der praktisch Tätigen, in diesem Fall der Pflegenden, notwendig, um die thematische Schwerpunktsetzung zielgruppengerecht zu entwickeln. Im Rahmen des Projektes zeigte sich, dass es zwar viele „Praxistipps“ für Pflegende gibt, aber dass diese häufig nicht evidenzbasiert sind. Diesen Nachteil beschrieb auch die Pflegeforscherin Angelika Zegelin in einem Interview als großes Problem [21].

Fazit für die Praxis

  • Die Unsicherheiten zum Umgang mit Psychopharmaka als Langzeit- und/oder Bedarfsmedikation sind unterschiedlich und abhängig von der Zusammensetzung des Pflegeteams und Anleitung der Pflegehilfskräfte.
  • Anwendungsbezogene Forschung sollte verstärkt gefördert werden, um Wissen und Kompetenzen der Pflegenden zum Wohlergehen der Bewohnenden zu stärken.
  • Pflegende sind für die Umsetzung der Medikationsanordnung verantwortlich, und daher ist eine gute interprofessionelle Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten und Apotheken nötig. Auch für diese Berufsgruppen könnten Kurse, basierend auf Praxiserfahrungen, entwickelt werden.
  • Kurse allein lösen keine strukturellen Probleme, können aber eine Unterstützung sein, um Perspektiven u. a. zu Herausforderungen im beruflichen Alltag gemeinsam zu erarbeiten.

Förderung

Die von den Autorinnen durchgeführte Studie wurde durch den GKV-Spitzenverband im Rahmen des Modellprogramms nach §8 Abs. 3 SGB XI gefördert.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

A. Eich-Krohm, M. Reichenbach, K. Kammerer und M. Maier geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Förderung: Die von den Autorinnen durchgeführte Studie wurde durch den GKV-Spitzenverband im Rahmen des Modellprogramms nach §8 Abs. 3 SGB XI gefördert.
Im Rahmen dieses Projektes wurden keine Mensch- oder Tierversuche durchgeführt. Bei der qualitativen Befragung wurden keine Personenbezogenen Daten erhoben. Weitere Erläuterung im Methodenteil unter M2.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
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Titel
Von der Forschung in die Praxis: Selbstlernkurs „Psychopharmaka in der stationären Altenpflege“ Projekt PhasaPII
Verfasst von
Dr. Astrid Eich-Krohm
M. Reichenbach
K. Kammerer
M. Maier
Publikationsdatum
08.01.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-025-02542-1
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Zurück zum Zitat World Medical Association (2025) Declaration of Helsinki – Ethical Principles for Medical Research Involving Human Participants. https://www.wma.net/policies-post/wma-declaration-of-helsinki/