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15.02.2019 | Originalien | Ausgabe 8/2019

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 8/2019

Versorgungsplanung für Menschen mit Demenz am Übergang von der Häuslichkeit ins Pflegeheim: der „Balance-of-Care“-Ansatz im RightTimePlaceCare-Projekt in Deutschland

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 8/2019
Autoren:
PD Dr. rer. med. Dipl.-Psych. Anja Broda, Prof. Dr. rer. pol. Ansgar Wübker, Dr. rer. pol. Patrick Bremer, Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer, PhD Anna Renom Guiteras, Prof. Dr. rer. pol. Dirk Sauerland, Dr. rer. medic. Astrid Stephan
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00391-019-01510-w) enthalten.

Zusammenfassung

Ziel

Der „Balance-of-Care“-Ansatz ist ein strategisches Instrument zur Ressourcenplanung, mit dessen Hilfe die Angemessenheit von Versorgungsarrangements und deren Kostenimplikationen erforscht werden können. Wir beschreiben eine Balance-of-Care-Anwendung bei Menschen mit Demenz in Deutschland am Übergang zwischen häuslicher und stationärer Versorgung.

Methoden

In einem sequenziellen „mixed methods design“ wurden auf strukturierte Weise empirische Daten, die Einschätzung professioneller Akteure im Gesundheitswesen (Panels) und Kostenschätzungen verknüpft. Daten wurden im Rahmen des Projektes RightTimePlaceCare an 235 Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen in 2 Pflegesettings, Häuslichkeit und Pflegeheim, erhoben.

Ergebnisse

Basierend auf 5 Schlüsselvariablen wurden Typisierungen von Menschen mit Demenz mit vergleichbaren Bedarfen entwickelt. In den Panels wurde 4 Typisierungen identifiziert, die Personen repräsentieren, die gegenwärtig im Pflegeheim leben, und die ein Potenzial für eine Betreuung in der Häuslichkeit oder betreutes Wohnen haben. Für diese 4 Typisierungen wurden exemplarische häusliche Versorgungsarrangements ausgearbeitet, mit Kostenschätzungen belegt und mit den Kosten einer stationären Versorgung verglichen.

Diskussion

Für spezifische Gruppen von Menschen mit Demenz in Deutschland, die in der Realität stationär versorgt werden, könnte es Möglichkeiten für eine Betreuung in der Häuslichkeit geben. Trotz Limitierungen belegt diese Studie erstmals für Deutschland das Potenzial des Balance-of-Care-Ansatzes, für Menschen mit Demenz strukturierte Empfehlungen zur Versorgungsplanung zu generieren.

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