Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

Erschienen in: Notfall +  Rettungsmedizin 3/2014

01.05.2014 | Leitthema

Vernetzte Notfallversorgung von Krankenhäusern verschiedener Versorgungsstufen

verfasst von: Dr. M. Bayeff-Filloff, C.L. Pawlak, S. Prückner

Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 3/2014

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Hintergrund

Die flächendeckende, sichere klinische Versorgung von Notfallpatienten wird von vielen Faktoren bestimmt. Ungeachtet struktureller Entwicklungen wie den Veränderungen von Demographie und Krankenhauslandschaft (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, RWI, 2013) wird die schnellstmögliche definitive Versorgung insbesondere der sog. Tracerdiagnosen Herzinfarkt, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma mit Bewusstlosigkeit und Schwerstverletzter gefordert. Das Eckpunktepapier zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung legt enge Zeitgrenzen bis zum Beginn der Intervention bzw. operativen Versorgung fest. Die personelle und apparative Vorhaltung dafür ist in der notwendigen Spezialisierung und mit einer durchgehenden 24 h/365-Tage-Bereitschaft zumeist auf die Kliniken der Schwerpunkt- und Maximalversorgung zentralisiert. Bekanntermaßen besteht eine erhebliche Reduktion der klinischen Behandlungskapazitäten außerhalb der Regelarbeitszeit. Versorgungsengpässe finden sich zunehmend insbesondere auch im intensivmedizinischen Bereich.

Anforderung

Bei der Zuweisung der Patienten durch den Notarzt bedarf es einer dezidierten, indikationsbezogenen Auswahl des Zielkrankenhauses mit den entsprechenden Versorgungskapazitäten. Die Verlegung aus den Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung in die Krankenhäuser der höheren Versorgungsstufe benötigt definierte Indikationen und Abläufe, welche den arztbegleiteten Patiententransport im Rettungsdienst mitberücksichtigen.

Lösung

Akutmedizinische Netzwerke sind seit langem gefordert und haben sich in den letzten Jahren entsprechend dem jeweils spezifischen Versorgungsauftrag für die verschiedenen Tracerdiagnosen gebildet.

Netzwerke in Bayern

Gemeinsames Merkmal der Netzwerke ist die Integration aller an der Behandlungskette Beteiligten in Zielvereinbarungen zur Patientenversorgung. Am Beispiel Bayern werden die aktuelle Situation und offene Fragen dargestellt.
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Prückner S, Luiz T, Steinbach-Nordmann S et al (2008) Notfallmedizin – Medizin für eine alternde Gesellschaft. Anästhesist 57:391–396 CrossRef Prückner S, Luiz T, Steinbach-Nordmann S et al (2008) Notfallmedizin – Medizin für eine alternde Gesellschaft. Anästhesist 57:391–396 CrossRef
2.
Zurück zum Zitat Altemeyer KH, Dirks B, Schindler KH, Lackner CK (2008) Eckpunktepapier zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in Klinik und Präklinik. Notfall Rettungsmed 11:421–422 CrossRef Altemeyer KH, Dirks B, Schindler KH, Lackner CK (2008) Eckpunktepapier zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in Klinik und Präklinik. Notfall Rettungsmed 11:421–422 CrossRef
3.
Zurück zum Zitat Lackner CK, Wendt M, Ahnefeld FW, Koch B (2009) Von der Rettungskette zum akutmedizinischen Netzwerk. Notfall Rettungsmed 12:25–31 CrossRef Lackner CK, Wendt M, Ahnefeld FW, Koch B (2009) Von der Rettungskette zum akutmedizinischen Netzwerk. Notfall Rettungsmed 12:25–31 CrossRef
4.
Zurück zum Zitat Schlechtriemen T, Stratmann D, Altemeyer KH (2002) Qualitätsmanagement im Rettungsdienst – Luftrettung: Konzepte für die Zukunft. Notfall Rettungsmed 5:47–53 CrossRef Schlechtriemen T, Stratmann D, Altemeyer KH (2002) Qualitätsmanagement im Rettungsdienst – Luftrettung: Konzepte für die Zukunft. Notfall Rettungsmed 5:47–53 CrossRef
5.
Zurück zum Zitat Moecke H, Lackner CK, Klöss T (2011) Das ZNA-Buch. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2:40 Moecke H, Lackner CK, Klöss T (2011) Das ZNA-Buch. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2:40
6.
Zurück zum Zitat Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) Klinikum der Universität München (2010) Untersuchung zum Notarztdienst und arztbegleiteten Patiententransport in Bayern. http://​www.​stmi.​bayern.​de/​assets/​stmi/​sus/​rettungswesen/​id3_​27_​veroeffentlichun​gen_​notarztstudie_​20130222.​pdf Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) Klinikum der Universität München (2010) Untersuchung zum Notarztdienst und arztbegleiteten Patiententransport in Bayern. http://​www.​stmi.​bayern.​de/​assets/​stmi/​sus/​rettungswesen/​id3_​27_​veroeffentlichun​gen_​notarztstudie_​20130222.​pdf
7.
Zurück zum Zitat Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) (2012) Jahresbericht. http://​www.​traumaregister.​de/​images/​stories/​downloads/​jahresberichte/​TR-DGU-Jahresbericht_​2013.​pdf Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) (2012) Jahresbericht. http://​www.​traumaregister.​de/​images/​stories/​downloads/​jahresberichte/​TR-DGU-Jahresbericht_​2013.​pdf
8.
Zurück zum Zitat Kleber C, Lefering R, Kleber AJ et al (2012) Rettungszeit und Überleben von Schwerverletzten in Deutschland. Unfallchirurg 116:345–350 CrossRef Kleber C, Lefering R, Kleber AJ et al (2012) Rettungszeit und Überleben von Schwerverletzten in Deutschland. Unfallchirurg 116:345–350 CrossRef
9.
Zurück zum Zitat Clarke J et al (2002) Time to laparotomy for intra-abdominal bleeding from trauma does affect survival for delays up to 90 minutes. J Trauma 52:420–425 PubMedCrossRef Clarke J et al (2002) Time to laparotomy for intra-abdominal bleeding from trauma does affect survival for delays up to 90 minutes. J Trauma 52:420–425 PubMedCrossRef
10.
Zurück zum Zitat Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) (2013) Krankenhaus Rating Report Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) (2013) Krankenhaus Rating Report
11.
Zurück zum Zitat Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke. http://​www.​herzinfarkt-netzwerk.​de Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke. http://​www.​herzinfarkt-netzwerk.​de
12.
Zurück zum Zitat Maier KG, Thiele H, Zahn R et al (2014) Empfehlungen zur Organisation von Herzinfarktnetzwerken. Kardiologe. doi:10.1007/s12181-013-0540-1 Maier KG, Thiele H, Zahn R et al (2014) Empfehlungen zur Organisation von Herzinfarktnetzwerken. Kardiologe. doi:10.1007/s12181-013-0540-1
13.
Zurück zum Zitat Sefrin P, Maier S (2011) Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke: Präklinische Standards bei der Herzinfarktbehandlung. Notarzt 27:101–104 CrossRef Sefrin P, Maier S (2011) Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke: Präklinische Standards bei der Herzinfarktbehandlung. Notarzt 27:101–104 CrossRef
14.
Zurück zum Zitat Thilo C, Blüthgen A, Kuch B, Scheidt W von (2011) Herzinfarktnetzwerk Region Augsburg. Notfall Rettungsmed 14:128–134 CrossRef Thilo C, Blüthgen A, Kuch B, Scheidt W von (2011) Herzinfarktnetzwerk Region Augsburg. Notfall Rettungsmed 14:128–134 CrossRef
15.
Zurück zum Zitat Website Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). http://​www.​dgu-traumanetzwerk.​de Website Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). http://​www.​dgu-traumanetzwerk.​de
16.
Zurück zum Zitat Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (2012) Weißbuch Schwerverletztenversorgung, 2. erweiterte Auflage – Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerverletztenversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Orthopädie und Unfallchirurgie Mitteilung und Nachrichten, S 4–34 Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (2012) Weißbuch Schwerverletztenversorgung, 2. erweiterte Auflage – Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerverletztenversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Orthopädie und Unfallchirurgie Mitteilung und Nachrichten, S 4–34
17.
Zurück zum Zitat Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (2011) S3 – Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung. http://​www.​awmf.​org/​leitlinien/​detail/​ll/​012-019.​html Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (2011) S3 – Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung. http://​www.​awmf.​org/​leitlinien/​detail/​ll/​012-019.​html
Metadaten
Titel
Vernetzte Notfallversorgung von Krankenhäusern verschiedener Versorgungsstufen
verfasst von
Dr. M. Bayeff-Filloff
C.L. Pawlak
S. Prückner
Publikationsdatum
01.05.2014
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 3/2014
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-013-1788-5