Die Gegenüberstellung der klassischen Ösophagusstimme, der Shunt-Ventil-Ösophagusstimme und der Stimme mittels elektronischer Sprechhilfe soll nicht als konkurrierender Vergleich verstanden werden. Die kommunikative Flexibilität des Patienten ist dann besonders hoch, wenn auf mehrere Methoden zurückgegriffen werden kann. Daher kann die logopädische Therapie nach Erlernen einer Stimmtechnik fortgesetzt werden, wenn in einer mit dem Patienten (ICF-orientiert) neu erarbeiteten Zielformulierung das Erarbeiten einer weiteren Stimmtechnik angestrebt wird.