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01.02.2015 | Leitthema | Ausgabe 1/2015

Notfall +  Rettungsmedizin 1/2015

Verdacht auf Kindesmisshandlung

Procedere in der Notaufnahme

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 1/2015
Autoren:
Dr. M.N. Landgraf, C. Seubert, F. Heinen, T. Nicolai

Zusammenfassung

Hintergrund

Die meisten Fälle von Kindesmisshandlung werden primär beim Kinderarzt oder in den Notfallambulanzen der Kinderkliniken vorstellig.

Fragestellung

Welche Maßnahmen sind in der Notfallambulanz bei Verdacht auf Kindesmisshandlung notwendig und welche Regeln sollten dabei beachtet werden?

Methode

Erläuterung eines möglichen Procedere bei Verdacht auf Kindesmisshandlung.

Ergebnisse

Behutsames und transparentes Vorgehen in der Abklärung eines Falles von Kindesmisshandlung ist sowohl gegenüber dem Kind als auch gegenüber den Bezugspersonen wichtig. Einheitliche Strategien, an die sich der Dienstarzt im Notfall halten kann, sollten schriftlich festgelegt werden. Die Dokumentation der Vorgehensweise, der Diagnostik und der Ergebnisse sollte möglichst konkret und ausführlich, z. B. mithilfe von Dokumentationsbögen und Körperschemata, erfolgen. Die Etablierung einer multidisziplinären Kinderschutzgruppe hat für das Krisenmanagement in der klinischen Praxis deutliche Vorteile.

Schlussfolgerung

Fallverantwortlichkeit, Transparenz und multiprofessionelle Teamarbeit sind bei Verdacht auf Kindesmisshandlung auch in der Notfallsituation essenziell.

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Literatur
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