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01.03.2016 | PflegeAktuell | Ausgabe 3/2016

Nein zum Pflegering
Heilberufe 3/2016

Verbände bleiben Gründungskonferenz fern

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 3/2016
Autor:
Springer Medizin
_ Der DBfK als Vertreter der professionell Pflegenden sagt Nein zum Pflegering: Er beteiligt sich nicht an der Gründungskonferenz durch die Bayerische Regierung. „Dieses Modell hat nicht die Zustimmung der professionell Pflegenden in diesem Land. Wir stehen zu unserem Wort und setzen uns weiter für die Pflegekammer ein“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost. Der Landespflegerat, in dem neben dem DBfK 14 Pflegeverbände im Freistaat organisiert sind, hat der Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml und damit der konstituierenden Sitzung eine Absage erteilt. Der Hauptkritikpunkt: Der Pflegering sieht keine Pflichtregistrierung vor. „Eine wirkungsvolle Standesvertretung hat aber nur dann ein demokratisches Votum und kann für die Berufsgruppe sprechen, wenn alle Pflegefachpersonen Mitglied sind“, so Biederbeck. Daher sei eine Registrierung aller Pflegefachpersonen Grundvoraussetzung für eine schlagkräftige Organisation. Der DBfK befürchtet zudem, dass mit dem Pflegering eine Organisation konstruiert wird, bei der Träger- und Arbeitgeberinteressen im Vordergrund stehen. „Wir kämpfen für eine echte Interessenvertretung, bei der die Pflege den Hut aufhat und auf Augenhöhe mit den Akteuren im Gesundheitswesen verhandeln kann“, betont die DBfK-Geschäftsführerin. ...

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