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05.03.2018 | CME | Ausgabe 2/2018

Notfall +  Rettungsmedizin 2/2018

Update zu Schussverletzungen der Extremitäten

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 2/2018
Autoren:
Dr. F. von Lübken, G. Achatz, B. Friemert, M. Mauser, A. Franke, E. Kollig, D. Bieler, AG Einsatz‑, Katastrophen- und Taktische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Wichtige Hinweise

Redaktion

J. Breckwoldt, Zürich
M. Christ, Luzern
G. Matthes, Berlin
G. Rücker, Rostock
R. Somasundaram, Berlin
U. Zeymer, Ludwigshafen
Dies ist eine modifizierte Fassung des Beitrags aus Der Unfallchirurg (Heft 1, 2018) https://​doi.​org/​10.​1007/​s00113-017-0449-4. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Schussverletzungen sind durch Amokläufe und Terroranschläge erneut ins Bewusstsein gerückt, obwohl sie per se in Europa selten sind. Gut die Hälfte aller Schussverletzungen betrifft die Extremitäten. Um die Folgen eines Extremitätenbeschusses verstehen, ist Basiswissen zur Wundballistik unumgänglich. Die ans Gewebe abgegebene Energie des Projektils bestimmt die Verletzungsschwere. Die Energie ist abhängig von der verwendeten Waffe und der Munition. Unterschieden wird zwischen Niedrigenergie-, z. B. durch Pistolen, und Hochenergieverletzungen, v. a. durch Gewehre. Durch die höhere Energieabgabe an das Gewebe entsteht bei Letzteren neben dem permanenten Wundkanal die temporäre Wundhöhle mit erheblichen Weichteilschäden. Frakturen sind bei Hochenergieverletzungen deutlich ausgeprägter als bei Niedrigenergieverletzungen. Débridement gilt als sinnvolle therapeutische Maßnahme. Frakturen sollten aufgrund der häufigen Kontamination temporär mithilfe eines Fixateur externe versorgt werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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