Die bisherigen Ausführungen über das „Soziale Ich“ klingen vermutlich nach Laborlatein und trockener Wissenschaft. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Denn gerade die Erkenntnis, warum die Schnittstelle zwischen Gefühl und Verstand im Gehirn derart wichtig für unser Leben in einer Gemeinschaft ist, enthält höchst dramatische Ingredienzien, die sich durchaus für einen tragischen Film eignen würden.