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01.04.2018 | Pflegemarkt | Ausgabe 4/2018

Pflegezeitschrift 4/2018

Überwachung auf der Normalstation

Frühwarnsystem identifiziert kritisch kranke Patienten

Zeitschrift:
Pflegezeitschrift > Ausgabe 4/2018
Autor:
koc
Etwa 5-10% der Patienten auf Normalstationen erleiden einen schwerwiegenden Zwischenfall. Ein Drittel der Betroffenen, die einen Kreislaufstillstand, eine Sepsis oder andere Komplikationen entwickelt, zeigt bis 48 Stunden vorher auffällige Parameter. Bei frühem Erkennen veränderter Vitalparameter könnten diese kritischen Ereignisse in 50-60% der Fälle vermieden werden. Das European Resuscitation Council (ERC) empfiehlt daher in ihrer aktuellen Leitlinie „Erweiterte Reanimationsmaßnahmen für Erwachsene“ den Einsatz von Frühwarnsystemen, mit deren Hilfe kritisch kranke Patienten beziehungsweise Patienten mit Risiko für deutliche klinische Verschlechterung identifiziert werden können. Mit IntelliVue Guardian des Herstellers Philips existiert ein solches System, das durch frühes Erkennen möglicher Komplikationen eine rechtzeitige Einleitung therapeutischer Maßnahmen ermöglicht. Das System misst alle zwölf Stunden kabellos Vitalparameter, berechnet daraus automatisch einen speziellen Score und alarmiert bei ersten Anzeichen klinischer Verschlechterung. Die Grenzwerte für jeden Parameter können klinikintern definiert werden; Basis ist der National Early Warning Score (NEWS) mit Werten von 1-6 (Beobachten und Messung alle sechs Stunden), 7-15 (Warnung und Messung stündlich) und 16-25 (Notfall). ...

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