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01.07.2016 | Originalien | Ausgabe 5/2016

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 5/2016

Überleitung zwischen Häuslichkeit und Kurzzeitpflege

Delphi-Befragung im Rahmen der Versorgungskontinuität von Menschen mit Demenz

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 5/2016
Autoren:
M.A. S. Kuske, M. Roes, S. Bartholomeyczik
Wichtige Hinweise
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s00391-016-1099-9 zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

In den vergangenen Jahren wurden literatur- und empiriebasiert Kriterien für die Qualitätssicherung der Überleitung zwischen Versorgungssettings identifiziert.

Ziel der Arbeit

Aus der Vielzahl dieser Kriterien wurden jene expertenbasiert ausgewählt und ergänzt, die für eine gute Versorgungsqualität von Menschen mit Demenz (MmD) bei der Überleitung zwischen Häuslichkeit und Kurzzeitpflege wesentlich und insbesondere für die Patientensicherheit von Bedeutung sind.

Material und Methoden

Verwendung eines modifizierten 2-stufigen klassischen Delphi-Verfahrens, kombiniert mit einem Gruppen-Delphi-Design.

Ergebnisse

Es wurden 28 Kernkriterien mit einer Konsensstärke > 60 % dargestellt. Neben der Bedeutung sicherheitsrelevanter Informationen bei MmD und der zentralen Rolle versorgender Angehöriger in der Überleitung ließen sich aus den Kriterien Grundprinzipien ableiten, die für die Qualität hinsichtlich der Kontinuität der Versorgung von MmD wesentlich sind: Vollständigkeit, Verifizierung, Mehrwegekommunikation, Rechtzeitigkeit und Aktualität, Zugänglichkeit, definierte Verantwortlichkeiten und Rollen sowie Standardisierung.

Schlussfolgerung

Für die Überleitung der Versorgung von MmD ist die vollständige Erfassung relevanter Informationen, unter Berücksichtigung von Gewohnheiten, vor dem Tag der Aufnahme in die Kurzzeitpflege besonders wichtig. Ebenso wichtig sind frühzeitige Vorbereitungen für die Rückkehr in die Häuslichkeit unter Berücksichtigung des individuellen Unterstützungsbedarfs versorgender Angehöriger. Versorgende Angehörige können aufgrund ihrer Einzelfallkompetenz einen wesentlichen Beitrag zur Informationsbeschaffung leisten, wenn im Gegenzug dazu das Personal der Kurzzeitpflegeeinrichtung über die Kommunikationskompetenz verfügt, um die für die Versorgung relevanten Informationen zu erfragen und in den Versorgungsprozess zu integrieren.

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