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01.10.2011 | CME Weiterbildung · Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2011

Notfall +  Rettungsmedizin 6/2011

Traumatische Aortenruptur

Pathomechanismus, Diagnostik und Therapie einer lebensbedrohlichen aortalen Verletzung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 6/2011
Autoren:
Dr. J. Pongratz, S. Ockert, C. Reeps, H.H. Eckstein

Zusammenfassung

Traumatische Rupturen der thorakalen Aorta stellen meist stumpfe Verletzungen durch Dezelerationstraumen beim polytraumatisierten Patienten dar. Dabei ist die aortale Verletzung regelhaft kurz nach dem Abgang der linken A. subclavia lokalisiert. Auch bei fehlenden thorakalen Zusatzverletzungen und fehlender Symptomatik ist beim typischen Unfallmechanismus eine Diagnostik mit computertomographischer Angiographie im Rahmen der Schockraumversorgung anzustreben. Die Versorgung erfolgt offen chirurgisch über eine Linksthorakotomie und eine direkte Aortenrekonstruktion oder alternativ durch eine endovaskuläre Stentprothesenimplantation. Diese ermöglicht eine notfalls unverzügliche oder – unter konsequentem Blutdruckmanagement – eine früh-elektive Therapie. Im vorliegenden Beitrag werden Pathomechanismus, Diagnostik und Therapieoptionen der traumatischen Aortenruptur dargestellt. Wie in 2 Fallberichten dargestellt, ist die Symptomatik und Prognose von Patienten mit dieser Verletzung im Wesentlichen von den Begleitverletzungen abhängig. Ein gutes Outcome bezüglich der traumatischen Aortenruptur ist bei entsprechender schneller Diagnostik und Therapie möglich.

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Literatur
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