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2017 | Top im Gesundheitsjob | Buch

Schreib’s auf! – Besser dokumentieren in Gesundheitsberufen

verfasst von: Ingrid Kollak

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Buchreihe : Top im Gesundheitsjob

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Über dieses Buch

Dieses Buch trainiert die Schreib- und Dokumentationskompetenz von Angehörigen in Gesundheitsfachberufen, welche täglich bei der Dokumentation und Informationsweitergabe mit Patienten, Angehörigen und im interdisziplinären Team notwendig ist. Die fehlende Zeit, der hohe Dokumentationsaufwand sowie eigene Unsicherheiten lassen diese Tätigkeit oft zu einer Last werden. Durch kreative Schreibübungen für den Einzelnen und das Team fördert dieses Buch die Schreibkompetenz, Reflexionsfähigkeit wie die Ausdrucksfähigkeit. Schreibspiele trainieren die Wortgewandtheit und das objektive wie emotionale Wiedergeben von Informationen. Praxistipps unterstützen das Selektieren, Strukturieren von Informationen. Zusätzlich gibt das Pocketbuch Anregungen, wie Schreiben auch privat als Burnout-Prophylaxe genutzt werden kann, um Überlastung vorzubeugen. Die 2., aktualisierte Auflage nimmt Bezug auf die neuen Entwicklungen der Entbürokratisierung, auf Besonderheiten der digitalen Dokumentation sowie auf die Abbildung von Pflegekomplexmaßnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Schreib’s auf
Zusammenfassung
Am Anfang war das Wort, aber leider ist es manchmal öd und leer oder unverständlich. Hierfür ein paar Beispiele aus der Praxis: »Vitalzeichenkontrolle erfolgt«, »Pat. gut geschlafen « oder »Med. laut Kurve gereicht«. Was wissen Sie, wenn Sie diese Sätze lesen? Leider sehr wenig.
Ingrid Kollak
2. Was gehört in die Pflegedokumentation?
Zusammenfassung
Weniger Dokumente und mehr Durchblick: darum geht’s in diesem Kapitel. Diese Frage steht am Anfang, denn ein sicheres und weniger aufwändiges Dokumentieren beginnt damit, sich einen Überblick über die vom Gesetz vorgeschriebenen Dokumente zu verschaffen (Tab. 2.1). Die darüber hinaus für Ihre eigene Arbeit wichtigen Dokumente sollten Sie in Anzahl und Inhalt überprüfen, um nicht doppelt zu dokumentieren. Wenn Sie mit den vorgeschriebenen und den zusätzlich für Ihre Arbeit wichtigen Dokumenten vertraut sind, dann sind Sie juristisch abgesichert und vermeiden unnötige Arbeit.
Ingrid Kollak
3. Wirksamer arbeiten – Daten erheben, sichern und auswerten
Im Gegensatz zu Texten, die sich Menschen gern über WhatsApp, SMS, E-Mails, Postkarten und Briefe zusenden, geht es bei Dokumentationen um Texte, die nicht freiwillig verfasst werden.
Ingrid Kollak
4. Realitycheck – Stärken und Schwächen erkennen
Zusammenfassung
Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Dokumentation bei Ihnen, im Team, in Ihrer Einrichtung. Wer das wissen möchte, kann mit Unterstützung dieses Kapitels die eigenen Fähigkeiten und die des Teams sowie die Bedingungen der Einrichtung/Organisation untersuchen.
Ingrid Kollak
5. Sprache und Dokumentation – beschreiben, bewerten, unterscheiden
Zusammenfassung
Ob Pflege als gut eingeschätzt wird, hängt davon ab, wie sie sich in der Pflegedokumentation darstellt, denn die wird überprüft, nicht die Pflege selbst. Wie der Bedarf von Pflege schriftlich begründet wird, wie Pflegetätigkeiten beschrieben werden und nicht zuletzt wie Pflegeergebnisse dargestellt werden, entscheidet über die Einschätzung der Qualität. Der MDK prüft die Dokumentation und nicht die Pflege. Darum widmet sich dieses Kapitel der Sprache.
Ingrid Kollak
6. Protokolle, Informationen, Projektformate – praktische Texte für die Arbeit
Zusammenfassung
Neben dem Dokumentieren gibt es in allen Teams wiederkehrende Schreibaufgaben: protokollieren, Informationen sammeln und ordnen sowie Projektarbeit mitgestalten.
Ingrid Kollak
7. Tagebuch und Journal – praktische Texte für jeden Tag
Zusammenfassung
In diesem Kapitel erhalten Sie Anregungen für Texte, die Sie in erster Linie für sich selbst schreiben. Hier ist das Schreiben subjektiv und folgt einem eigenen Stil. Ideen, Fragen, Wünsche oder Informationen können in Journalen, Tagebüchern und freien Texte gesammelt und bearbeitet werden.
Ingrid Kollak
8. In aller Kürze
Zusammenfassung
Wäre die Pflegedokumentati on so beliebt wie WhatsApp, SMS, Blogs und Mails, gäbe es keine Probleme. Doch Dokumentationen sind fremdbestimmt, nutzen Formulare und können unendlich lang sein.
Ingrid Kollak
9. Lösungen

Papier dokumentiert, gibt es einen Anamnesebogen, der mit den Jahren immer mehr Fragen bekommen hat. Damit alle Fragen auf ein Blatt passen, wurden die zusätzlichen Rubriken durch eine Verkleinerung der Schrift und des Antwortraums geschaffen. Alles passt noch auf eine Vor- und Rückseite.

Ingrid Kollak
Backmatter
Metadaten
Titel
Schreib’s auf! – Besser dokumentieren in Gesundheitsberufen
verfasst von
Ingrid Kollak
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-53565-3
Print ISBN
978-3-662-53564-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53565-3