- Verfasst von
- German Quernheim
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Über dieses Buch
Unter Pflegenden ist die ständige Überschreitung der eigenen Belastungsgrenze, die zum Burnout führen kann, leider keine Seltenheit. In diesem praktischen Kitteltaschenbuch erfahren Sie Entstehungsmechanismen von Burnout, Möglichkeiten der Prävention und zahlreiche Wege mit Stress positiv umzugehen. Die 2. Auflage wurde komplett überarbeitet und um folgende Themen erweitert: klare Grenzen zwischen Dienst und Privatleben ziehen, Zeit als wertvolle Ressource nutzen, mit belastenden Glaubenssätzen umgehen. Leicht umsetzbare Tipps und Übungen schaffen direkte Entlastung im Pflegealltag.
Inhaltsverzeichnis
-
Frontmatter
-
1. Kennen Sie das?
G. QuernheimZusammenfassungPia bebt. Sie ballt ihre Fäuste und spannt Nacken und Stirn an. Ihre Augen sind verkniffen und ihr Kopf droht zu explodieren. Diesen Druck erlebt sie immer, wenn Patienten sich wegen etwas bei ihr beschweren, für das Pia nichts kann. -
2. Burnout verstehen
G. QuernheimZusammenfassungPia und Marc erleben ihre Situation bedrückend und unausweichlich. Gutgemeinte Ratschläge hörten beide in letzter Zeit öfter: «Mach nicht so viel! – Du musst gelassener werden!». Aber wie soll man das erreichen? Zumindest haben sie es in ihrer Ausbildung für das Gesundheitswesen nicht gelernt. -
3. Einstellungen und Denken
G. QuernheimZusammenfassungBurnout-Betroffene berichten, dass der permanente Ärger «ihr Fass» zum Überlaufen gebracht habe. Aber was ist eigentlich Ärger? -
4. Widerstandsfähigkeit und Arbeitsorganisation
G. QuernheimZusammenfassungAm Arbeitsplatz «wimmelt» es nicht nur von potenziellen Stressoren, sondern es finden sich auch vielfältige Ressourcen. Berufliche Belastungen können nicht vermieden werden. Wohl aber können Sie lernen, Ihre individuellen Kraftquellen zu entwickeln und Schutzschilde auszufahren. -
5. Burnout-Stopp – Fangen Sie bei sich an
G. QuernheimZusammenfassungWer etwas ändern möchte in seinem Leben, muss wissen, was wichtig ist. Wer etwas ändern möchte, braucht eine Vision von seinem künftigen Leben. Wenn Sie nichts verändern und Ihre Einstellungen und Verhaltensweisen so belassen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Burnout-Risiken verbessern bei 0%! Nur wenn Sie sich fest vornehmen die Ereignisse Ihrer Umgebung anders zu bewerten, Ihre Belastungen zu reduzieren und Ihre Auftankmöglichkeiten und Ressourcen aufzubauen ist eine Aussicht auf Verbesserung in Sicht. Wie wäre es, dafür neue Ziele anzustreben? -
6. Energiesparprogramme
G. QuernheimZusammenfassungDurch welche Copingstrategien (von englisch «to cope with»: bewältigen, überwinden) lässt es sich zufriedener im Gesundheitswesen arbeiten? Es werden zwei Arten von Coping unterschieden: die «aktive» und die «passive» Stressbewältigung. -
7. Bewältigungsstrategien
G. QuernheimZusammenfassungBerufliche Belastungen können nicht vermieden werden. Ihr Arbeitgeber entlohnt Sie durch Ihr Gehalt, Urlaubs- und vielleicht sogar Weihnachtsgeld in gewisser Weise dafür. Durch dieses «Schmerzensgeld» nehmen wir berufliche Belastungssituationen in Kauf. Aber Sie können Ihre individuellen Bewältigungsqualifikationen (weiter)entwickeln und trainieren. Mit jedem neuem Problem wachsen Sie weiter und entwickeln sich zum Experten. Und wie schön: Diese neuen Probleme werden Ihnen fast jeden Tag kostenlos geliefert! Packen wir sie an! -
8. Ihr Beruf ändert sich – verändern Sie sich mit!
G. QuernheimZusammenfassungWie sollte eine professionelle Beziehung zwischen Patienten und Ihnen gestaltet werden? Was ist der Unterschied zwischen dem Verhältnis zum Patienten und der Beziehung zu Ihren Familienangehörigen, Partnern, Freunden und Bekannten? -
9. Berufspolitische Anmerkungen
G. QuernheimZusammenfassungDer Kreis schließt sich im wahrsten Sinne des Wortes, wenn Angestellte im Gesundheitswesen unverändert wie in einem Rad gefrustet rotieren. Einer meiner Seminarteilnehmer sprach vom «Hamsterrad der Chaosstation». -
10. In aller Kürze
G. QuernheimZusammenfassungBewältigen Sie etwaige Unzufriedenheit aktiv, statt passiv auszuharren. Warten Sie nicht auf «die Anderen», sondern ziehen Sie selbst Konsequenzen. Klar können Ihre Freunde und Kollegen Sie unterstützen, indem Sie ihnen Ihre Vorsätze mitteilen und sie bitten, Sie immer daran zu erinnern und im schlimmstenfalls sogar zum Abschalten, Sport oder sonstiger Freizeitaktivität «zwingen» – aber der Grundimpuls muss von Ihnen ausgehen! -
Backmatter
- Titel
- Nicht ärgern – ändern!
- Verfasst von
-
German Quernheim
- Copyright-Jahr
- 2018
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Electronic ISBN
- 978-3-662-56571-1
- Print ISBN
- 978-3-662-56570-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-56571-1
Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.