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2020 | Top im Gesundheitsjob | Buch

Ich will, also bin ich

Wie der freie Wille uns zu dem macht, was wir sind

verfasst von: Dr. med. Ruth Metten

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

Dieses Buch appelliert an Sie, Ihren freien Willen zu gebrauchen. Denn allen wissenschaftlichen Unkenrufen zum Trotz: wir haben – wie gezeigt wird – tatsächlich einen freien Willen; wir haben einen Zugriff auf unsere Freiheit. Das ist sogar von allerhöchster Bedeutung: denn unser Selbst scheint erst durch Willensakte zustande zu kommen. Verhält es sich aber so, dann täten wir gut daran, unseren Willen zu bilden, wie es die alten Meditationsschulen empfehlen. Und wodurch gelingt das? Indem wir uns in Achtsamkeit und Selbsthypnose üben, wozu der letzte Teil des Buches anleiten will.

Mit einem Geleitwort von Dr. Burkhard Peter.

Aus dem Inhalt:

Der freie Wille – eine Illusion? – Leben gedeiht in Freiheit – Rückschläge – Mit vielen Beispielen, Übungen und Aha-Momenten. Mit Hörübungen zum Download.

Über die Autorin:

Dr. med. Ruth Metten ist als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Kempen niedergelassen, beschäftigt sich mit Sterbebegleitung, Achtsamkeit und Selbsthypnose und hält zum Thema dieses Buches Vorträge und Seminare.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Der freie Wille – eine Illusion?
Zusammenfassung
In diesem Kapitel kommen Untersuchungen zur Sprache, die belegen sollen, dass Willensfreiheit schlicht eine Illusion ist. Trifft dies zu, wovon namhafte Wissenschaftler durchaus überzeugt sind, würde das unser Leben dramatisch verändern. Doch kann der freie Wille tatsächlich bereits als widerlegt gelten? Wissenschaftliche Erkenntnisse widersprechen dieser Annahme. Bewusste Prozesse der Entscheidungsfindung sind also keineswegs vom Tisch ...
Ruth Metten
2. Leben gedeiht in Freiheit
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die Auffassung vertreten, dass Entscheidungen gar nicht bewusst getroffen werden müssen, um frei zu sein. Denn der freie Wille ist eine Eigenschaft des Lebens. Das trifft allerdings nur zu, wenn wir nicht eingleisig fahren, die Quantenphysik dem Zug des Lebens, tatsächliche Möglichkeiten und nicht nur Unvorhersehbarkeiten eröffnet, aus denen er wählen, zu denen er – um im Bild des Zugs zu bleiben – die Weichen stellen kann. So legen es Forschungsergebnisse der Quantenbiologie inzwischen nahe …
Ruth Metten
3. Laying down a path in walking
Zusammenfassung
Dieses Kapitel geht der Frage nach, wie Lebewesen sich selbst konstruieren. Dafür nutzen sie ihre faszinierende Fähigkeit, quantenphysikalische Messungen vorzunehmen. So leisten sie den im wahren Sinne des Wortesentscheidenden Beitrag, dass neue Information entsteht – aber nicht irgendeine Information. Denn im Wechselspiel mit der natürlichen Selektion bleibt nur diejenige davon erhalten, die bedeutungstragend – semantisch –für sie ist. Mit ihr bringen sich Lebewesen quasi selbst in die Form, von der niedrigesten Stoffwechselebene bis hin zum menschlichen Bewusstsein …
Ruth Metten
4. Ich will, also bin ich
Zusammenfassung
In diesem Kapitel soll verdeutlicht werden, dass nicht der freie Wille eine Illusion ist, sondern die Annahme, er werde vom „Ich“ ausgeübt. Denn, was wir als „Ich“ erleben, kommt erst durch unsere freien Willensentscheidungen zustande. Sie tragen als Akte der Selbst-Messung dazu bei, dass Information entsteht, die zu immer komplexerenGanzen integriert wird – bis hin zu menschlichen Körpern, Gehirnen und unserem Ich-Bewusstsein. Weder das „Ich“ noch das Bewusstsein treffen also irgendwelche Entscheidungen oder führen quantenphysikalische Messungen durch. Sie sind schlicht deren „End-Produkte“. Ganz nutzlos ist das „Ich“ allerdings nicht. Denn es erleichtertunsere Willensentscheidungen ungemein …
Ruth Metten
5. Wenn mal was schief geht …
Zusammenfassung
Dieses Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit, unser „Ich“ beständig auf dem neuesten Stand zu halten. Es trifft zwar keine Entscheidungen. Doch im Rückgriff auf seine Voraussagen fallen sie uns leichter. Erfolg werden wir mit ihnen allerdings nur haben, solange sie „up to date“ sind. Sonst schreiben wir uns Dinge zu, die wir nicht getan haben oder tun Dinge, die wir uns nicht zuschreiben, wie interessante Beispiele belegen …
Ruth Metten
6. Die Alten hatten doch Recht …
Zusammenfassung
Dieses Kapitel deckt auf, dass die Kernaussage dieses Buches – wonach uns erst der freie Wille zu dem macht, was sind sind – eigentlich ein alter Hut ist. Die Chândogya-Upanishad lehrt schon seit Jahrtausenden dasselbe …
Ruth Metten
7. Skill your Will
Zusammenfassung
In diesem Kapitel geht es darum, wie wir unseren freien Willen bilden können. Und das ist etwas knifflig. Immens viele unserer Entscheidungen werden nämlich unbewusst – sozusagen im Autopilot-Modus – getroffen. Doch wir sind seiner Steuerung nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Denn wir haben ihn – den bewussten freien Willen. Dieser lässt sich trainieren, indem wir uns in Achtsamkeit und Selbsthypnose üben. Die beiden sind ein wahres „dream team“ für dieses „Skill your will“. Mit ihnen lässt sich unser bewusster freier Wille aus dem Dornröschenschlaf des Mindwanderings – Gedankenwanderns – wecken, um automatisierte Muster und damit auch unser „Ich“ zu verändern …
Ruth Metten
8. Machen wir uns auf den Weg …
Zusammenfassung
Dieses Kapitel enthält Anleitungen, wie sich Achtsamkeit und Selbsthypnose üben lassen, um zu Experten im Gebrauch des freien Willens zu werden. Dadurch gelingt, die Qualität des eigenen Autopiloten zu verbessern. Doch nicht nur das. Mit ihnen sind Veränderungen möglich, die wir vielleicht nicht für möglich gehalten hätten …
Ruth Metten
9. Nachwort
Zusammenfassung
Das Nachwort richtet einige Fragen an den Leser, die ihn dazu anregen sollen, darüber nachzudenken, ob und wie sich der Inhalt dieses Buches weiter für ihn auswirken wird.
Ruth Metten
Metadaten
Titel
Ich will, also bin ich
verfasst von
Dr. med. Ruth Metten
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-59827-6
Print ISBN
978-3-662-59826-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-59827-6