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01.02.2015 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 2/2015 Open Access

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2015

„Timed up and go“ für die Finger in Form des 20-Cents-Tests

Psychometrische Gütekriterien eines einfachen Feinmotorik-Performance-Tests

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Dr. med. Sonja Krupp, MScN Jennifer Kasper, Prof. Dr. Friedrich Balck, Dr. rer. hum. biol. Maike Schnoor, Dipl.-Stat. Nora Eisemann, MA Kristina Lohse, Dr. med. Juliane Brunk, Prof. Dr. Alexander Katalinic, Dr. med. Martin Willkomm

Zusammenfassung

Hintergrund

Obwohl viele Aktivitäten von einer intakten Feinmotorik abhängen, konnte sich bislang kein standardisiertes Assessment durchsetzen. Der 2009 entwickelte 20-Cents-Test (20-C-T) dauert weniger als 5 min. Seine Gütekriterien wurden im Rahmen der vorliegenden Studie untersucht.

Material und Methoden

Es nahmen 300 geriatrische Patienten an der Untersuchung teil. Das ergotherapeutische Urteil aufgrund standardisierter Anamnese und Untersuchung diente als Goldstandard. Verblindete Physiotherapeuten setzten den 20-C-T ein.

Ergebnisse

Jeder 4. Patient litt unter alltagsrelevanten Störungen der Feinmotorik. Der 20-C-T korrelierte mit dem klinischen Schweregrad und war auch für Patienten mit mäßiger Störung der Kognition oder des Visus durchführbar. Händigkeit, Alter und Geschlecht hatten keinen signifikanten Einfluss. Die „Intra“- und „Interrater“-Reliabilität waren gut.

Schlussfolgerung

Eine standardisierte Überprüfung der Feinmotorik sollte Bestandteil geriatrischen Screenings und Basis-Assessments sein. Die Gütekriterien des 20-C-T zeigen, dass er dafür geeignet ist. Es werden weitere diagnostische Schritte bei allen Patienten, die über 40 s für die Aufgabe im 20-C-T benötigen, empfohlen.

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Literatur
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