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01.08.2015 | Suchterkrankungen | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2015

Alkohol im Alter

Trinkgewohnheiten, risikoarmer Konsum und alkoholbezogene Störungen

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2015
Autor:
Dr. Dirk K. Wolter
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Gosch, Nürnberg
W. Hofmann, Neumünster

Zusammenfassung

Alkoholmissbrauch und Alkoholfolgekrankheiten im Alter nehmen zu. Die funktionellen Auswirkungen sind ausgeprägter als bei Jüngeren. Alkoholprobleme im Alter werden dennoch oft übersehen. Menschen mit „Early-onset“ und „Late-onset“-Alkoholismus unterscheiden sich hinsichtlich Vorbelastung, Sozial- und Gesundheitsstatus sowie Therapieaussichten. Die Intensität des Entzugs hängt nicht vom kalendarischen Alter ab, sondern von der Schwere der Abhängigkeit und der Komorbidität. Es ist entscheidend, die Entwicklung von Veränderungsbereitschaft zu fördern. Kurzinterventionen sind bei älteren Menschen mit riskantem Konsum wirksam. Richtlinien für risikoarmen Konsum empfehlen u. a. die Einhaltung von 2 alkoholfreien Tagen/Woche. Es gibt keinen Beleg für die Richtigkeit der populären These von der gesundheitsförderlichen Wirkung geringer Alkoholmengen. Alkoholkonsum ist Genuss und nicht Therapie oder Prävention. Die neue S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ enthält erstmals ein eigenes Kapitel über ältere Menschen.

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Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

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• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

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Literatur
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