Sturzereignisse in der Radioonkologie
- 01.02.2026
- Sturzprophylaxe
- Pflege Wissenschaft
- Verfasst von
- Dr. rer. medic. Birgit Vogt
- Lisa Grab
- Dr. Stefan Köberich
- Erschienen in
- Pflegezeitschrift | Ausgabe 3/2026
Zusammenfassung
Um die Inzidenz und die Charakteristika von Stürzen bei Krebspatienten in der Radioonkologie zu beschreiben, wurde eine Sekundärdatenanalyse von Sturzereignisprotokollen und medizinischen Aufzeichnungen aus zwei deutschen Universitätskliniken durchgeführt. Im Zeitraum von zwei Jahren betrug die Sturzinzidenzrate 3,72 pro 1.000 Krankenhaustage. Die meisten Stürze traten bei Patienten im Alter von 60 Jahren oder älter auf. Verletzungen im Zusammenhang mit dem Sturzereignis wurden bei 28,6% der Patienten beobachtet. Die häufigsten Diagnosen bei diesem Analysesetting waren sekundäre bösartige Neubildung des Gehirns und der Hirnhäute. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Prävalenz von Stürzen bei Krebspatienten, die eine Strahlentherapie erhalten sowie die potenziellen Folgeschäden, darunter der Verlust der physischen Leistungsfähigkeit und ein weiteres erhöhtes Sturzrisiko.
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- Titel
- Sturzereignisse in der Radioonkologie
- Verfasst von
-
Dr. rer. medic. Birgit Vogt
Lisa Grab
Dr. Stefan Köberich
- Publikationsdatum
- 01.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Sturzprophylaxe
Onkologische Fachpflege - Erschienen in
-
Pflegezeitschrift / Ausgabe 3/2026
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s41906-025-2997-5