Zum Inhalt

Sturzereignisse in der Radioonkologie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Um die Inzidenz und die Charakteristika von Stürzen bei Krebspatienten in der Radioonkologie zu beschreiben, wurde eine Sekundärdatenanalyse von Sturzereignisprotokollen und medizinischen Aufzeichnungen aus zwei deutschen Universitätskliniken durchgeführt. Im Zeitraum von zwei Jahren betrug die Sturzinzidenzrate 3,72 pro 1.000 Krankenhaustage. Die meisten Stürze traten bei Patienten im Alter von 60 Jahren oder älter auf. Verletzungen im Zusammenhang mit dem Sturzereignis wurden bei 28,6% der Patienten beobachtet. Die häufigsten Diagnosen bei diesem Analysesetting waren sekundäre bösartige Neubildung des Gehirns und der Hirnhäute. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Prävalenz von Stürzen bei Krebspatienten, die eine Strahlentherapie erhalten sowie die potenziellen Folgeschäden, darunter der Verlust der physischen Leistungsfähigkeit und ein weiteres erhöhtes Sturzrisiko.
Titel
Sturzereignisse in der Radioonkologie
Verfasst von
Dr. rer. medic. Birgit Vogt
Lisa Grab
Dr. Stefan Köberich
Publikationsdatum
01.02.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pflegezeitschrift / Ausgabe 3/2026
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816
DOI
https://doi.org/10.1007/s41906-025-2997-5