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01.12.2018 | PflegeAktuell | Ausgabe 12/2018

Sicherstellung der Pflegequalität
Heilberufe 12/2018

Strikte Personaluntergrenzen in der Intensivpflege gefordert

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 12/2018
Autor:
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_ Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt grundsätzlich die angekündigten Pflegepersonaluntergrenzen in der Intensivmedizin, ausreichende Standards seien damit aber nicht gesetzt. Die Neuerungen, die das Bundesministerium für Gesundheit zum 1. Januar 2019 einführen will, sehen vor, dass für den Bereich der Intensivstationen ein Betreuungsschlüssel von einem Pflegenden für durchschnittlich 2,5 Patienten am Tag festgelegt wird, für die Nacht gilt ein Verhältnis von 1:3,5. „Wir sehen hier die Gefahr, dass dieses Verhältnis als allgemeiner Betreuungsschlüssel und nicht als Mindestvorgabe missbraucht wird“, erklärte Prof. Reimer Riessen, ehemaliger Präsident der DGIIN. Zudem sei dieser Schlüssel für die Betreuung schwerstkranker Patienten aus qualitativer Sicht nicht angemessen. Unter einem solchen Betreuungsschlüssel leide vor allem die hohe Qualität der intensivmedizinischen Versorgung. Die DGIIN appelliert hingegen, den Betreuungsschlüssel auf Intensivstationen freiwillig auf zwei Patienten pro Pflegekraft am Tag festzulegen und in der Nachtschicht einen Schlüssel von 1:2,5 anzuwenden. ...

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