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11. Sprachmotorik – das vielseitige Gesicht der Sprache

  • 2020
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Vermögen des Menschen, sprechen zu können, basiert auf einem koordinierten Zusammenspiel von kognitiver Aktivität einerseits und den physiologischen Voraussetzungen wie Genetik, Stimmbändern, Gaumen, Lippen, Zunge, Kiefer und Atmungssystem andererseits. Obwohl die motorische Aktivität nur gering bemüht wird, wird die kognitive umso mehr beansprucht. Sprache ist, genauso wie das Handeln, ein wichtiges mit dem Denken verbundenes wahrnehmbares Phänomen. Sowohl die Sprache als auch das Handeln setzen voraus, dass man denkt. Man kann nicht sprechen, ohne zu denken; das gilt selbst dann, wenn Unsinn geredet wird.
Während die Sprachmotorik in der Regel automatisch abläuft, kann bewusste Steuerung die Sprachfähigkeit erheblich verbessern, bestes Beispiel ist die Logopädie.
Titel
Sprachmotorik – das vielseitige Gesicht der Sprache
Verfasst von
Paul Geraedts
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-58296-1_11
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