Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.12.2012 | Originalarbeit | Ausgabe 8/2012

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 8/2012

Sparmotive von jungen, mittelalten und älteren Erwachsenen

Erste Ergebnisse eines neuen Inventars zur Erfassung lebenslaufbezogener Sparmotive

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 8/2012
Autoren:
B. Rager, F.R. Lang, G.G. Wagner

Zusammenfassung

Viele Studien befassen sich mit den Gründen, warum Menschen Geld sparen. Allerdings beschäftigen sich die wenigsten ökonomischen Studien mit altersspezifischen Unterschieden. Aus lebensspannenpsychologischer Sicht ist hierbei der Einfluss zukunftsbezogener Kognition auf das Sparen bedeutsam. Vorgestellt wird in dieser Studie ein neu entwickeltes Inventar zur Erfassung von Sparmotiven, die das Sparen in der Ruhestandsphase berücksichtigen. Zudem wird geprüft, welche Sparmotive nicht auf dem ökonomischen Kalkül des Lebenszyklussparens beruhen. Ausgehend von der psychologischen Theorie der sozioemotionalen Selektivität wurden altersdifferenzielle Einflüsse auf die Sparmotive mit einer altersheterogenen Stichprobe von jungen (19–44 Jahre), mittelalten (45–64 Jahre) und älteren (65–86 Jahre) Erwachsenen untersucht (n =496). Basierend auf einer explorativen Faktorenanalyse (EFA) belegen die Ergebnisse die erwartete Faktorstruktur der Sparmotive und deren Validität an Außenkriterien (Zukunftsperspektive, Optimismus). Die fünf Faktoren der Sparmotive sind Generativität, Bildungsinvestition, Konsumtion, Indifferenz und Sterbevorsorge. Insgesamt erweist sich das neu entwickelte Instrument als reliabel und valide. Somit erlaubt es ein verbessertes Verständnis von lebenslaufbezogenen Sparmotiven, auch im Hinblick auf den Einfluss der persönlichen Zukunftsperspektive.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

• Themenbezogene Hefte behandeln Fragen der Gerontologie, der Biologie und Grundlagenforschung des Alterns und der geriatrischen Forschung

• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

• Hot topics von Experten knapp, aussagekräftig und provokativ kommentiert

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 8/2012

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 8/2012 Zur Ausgabe

Mitteilungen des BV Geriatrie

Mitteilungen des BV Geriatrie