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01.07.2018 | PflegeAlltag | Ausgabe 7-8/2018

Aktionstag
Heilberufe 7-8/2018

Sorgsam mit Schmerzpflastern umgehen

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 7-8/2018
Autor:
Springer Medizin
_ In Deutschland haben 27% der Bevölkerung chronische Rücken- oder Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen oder Migräne. Mit dem 7. bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 5. Juni wies die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auf die lückenhafte Versorgung dieser Patienten hin. Über die Risiken im Umgang mit opioidhaltigen Schmerzpflastern informierte Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK). Die DBfK-Expertengruppe Schmerz erarbeitete einen Leitfaden für den Umgang mit opioidhaltigen Schmerzpflastern. „Knapp 31 Millionen opioidhaltige Schmerzpflaster sind 2016 von öffentlichen Apotheken ausgegeben worden. Die Wirkstoffe, um die es hier geht, sind Fentanyl und Buprenorphin. Fentanyl ist bis zu hundertmal stärker als Heroin, das macht gebrauchte Schmerzpflaster interessant für Drogenabhängige“, so Bienstein. Gebrauchte Schmerzpflaster enthielten noch bis zu 70% der ursprünglichen Wirkstoffmenge, das wüssten auch Drogenabhängige. „Abhängige suchen die Pflaster im Müll von Kliniken, Heimen und Hospizen, kochen sie aus und injizieren den Wirkstoff. Die Droge ist mittlerweile für zahlreiche Todesfälle unter Drogenabhängigen verantwortlich“, sagte Bienstein weiter. ...

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