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14.06.2016 | Leitthema

Simulationstraining für das Team im Rettungsdienst

Beispielhaftes Konzept einer flächendeckenden Umsetzung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autoren:
Dr. D. Schmitz, M. Roth, S. Götz, N. Papkalla, F. Koberne, M. P. Müller
Wichtige Hinweise

Redaktion

B. Gliwitzky, Annweiler
C. Wrede, Berlin

Zusatzmaterial online

Die Evaluationsbögen sind in der Online-Version dieses Artikels (doi:10.​1007/​s10049-016-0164-7 enthalten.
Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung sind alle Aussagen in diesem Dokument als geschlechtsneutral zu verstehen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ein flächendeckendes Simulationstraining ist in vielen nichtmedizinischen Hochrisikobereichen etabliert. Die Beherrschung von Standardsituationen sowie die Bewältigung kritischer Ereignisse lassen sich gefahrlos trainieren.

Ergebnisse und Ziele

Hierzu vergleichbare Situationen bieten die notfallmedizinischen Versorgungen im Team des Rettungsdienstes. Eine sorgsame Konzeption und Vorbereitung ermöglichen den Teilnehmern eines Trainings eine hohe Akzeptanz der Übungssituation durch Realitätsnähe sowie eine hohe Transferleistung in den Arbeitsalltag. Erst in einer flächendeckenden Umsetzung von Schulungsmaßnahmen kann ein hohes Maß an Effektivität für ein Trainingskonzept erreicht werden.
Das Simulationsteam des St. Josefskrankenhauses in Freiburg entwickelte ein Tagesseminar mit theoretischen und praktischen Modulen. Dieses wurde über die Dauer eines Jahres für die über 100 hauptamtlichen Rettungssanitäter, -assistenten und Notfallsanitäter durchgeführt. In kurzen Impulsvorträgen und intensiven Nachbesprechungen wurden gemeinsam Strategien zum Crew Ressource Management und den nicht technischen Fertigkeiten erarbeitet und im Verlauf zur Anwendung gebracht. Den Organisatoren war es wichtig, einerseits eine flächendeckende Fortbildungsveranstaltung in der Notfallsimulation mit Hilfe eines eigenen Konzepts für den Rettungsdienst einzuführen. Andererseits galt es, die Auswirkungen auf die Teaminteraktion aus Sicht der Rettungsdienstmitarbeiter im Arbeitsalltag zu eruieren.

Schlussfolgerungen

Mit Hilfe des entwickelten Kurskonzepts konnte ein überzeugendes Fortbildungsangebot geschaffen werden. Die Teilnehmer zeigten sich am Ende des Kurstages zufrieden mit der Lernsituation und dem Lernergebnis. Auch im Langzeitverlauf konnte die Befragung der Teammitglieder die positiven Nachwirkungen des flächendeckenden Konzepts bestätigen.

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• Praxisnahe Übersichten, Fallberichte, Leitlinien und Empfehlungen

Zusatzmaterial
Evaluationsbogen 1: Fragebogen für die Erhebung am Kurstag
10049_2016_164_MOESM1_ESM.pdf
Evaluationsbogen 2: Fragebogen für die Erhebung 3–11 Monate nach dem Kurs
10049_2016_164_MOESM2_ESM.pdf
Literatur
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