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Schwindelabklärung im Alter

Interdisziplinärer diagnostischer Prozess

  • 01.10.2020
  • CME
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Symptom „Schwindel“ umfasst ein breites Spektrum von Beschwerden. Besonders unter alten Personen findet sich eine hohe Prävalenz. Im Laufe eines Jahres konsultieren 50 % der >80-Jährigen, 30 % der 70- bis 80-Jährigen und 20 % der 60- bis 70-Jährigen einen Arzt als Folge von Schwindel. Der diagnostische Prozess sollte strukturiert erfolgen. Häufig unterschätzt, aber in vielen Fällen wegweisend, sind die Anamnese und die klinische Untersuchung. Aufwendige Untersuchungen sollten nur gezielt bei konkreter Verdachtsdiagnose erfolgen. Eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit kann den diagnostischen Prozess positiv beeinflussen. Mithilfe von „red flags“ lässt sich auch der Notfallpatient mit Schwindel einfach detektieren. Im vorliegenden Beitrag werden die Differenzialdiagnosen des Schwindels im Alter diskutiert und entsprechende diagnostische Empfehlungen ausgesprochen.
Titel
Schwindelabklärung im Alter
Interdisziplinärer diagnostischer Prozess
Verfasst von
Prof. Dr. M. Gosch
C. Lanza
V. Bonkowsky
O. Koegler
C. Waller
B. Iglseder
Publikationsdatum
01.10.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 6/2020
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-020-01746-x
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