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Schweres Thoraxtrauma und pulmonale Fettembolie nach kardiopulmonaler Reanimation

Ein Fallbericht aus dem klinischen Alltag

  • 09.07.2021
  • Der interessante Fall
Erschienen in:

Auszug

Als Fettembolie wird die Verlegung kleinster Arteriolen und Kapillaren der Lunge durch Fettglobuli bezeichnet. Pathogenetisch werden mechanische und biochemische Faktoren diskutiert. Die mechanische Theorie besagt, dass es durch Traumen am Knochen oder Weichteilgewebe zu einer Einschwemmung von Depotfett über das Venensystem in die Lunge kommen kann. Dies ist ein zwangsläufiges, sofortiges, durch keinerlei prophylaktische Maßnahmen aufzuhaltendes Ereignis bei Frakturen der langen Röhrenknochen und des Beckens, aber auch der Rippen. Ferner werden biomechanische Faktoren als Ursache der Fettembolie diskutiert, etwa eine Emulgierung von Chylomikronen im Plasma bei septischen oder schockartigen Zuständen oder im Zuge einer Hyperlipidämie [1]. …
Titel
Schweres Thoraxtrauma und pulmonale Fettembolie nach kardiopulmonaler Reanimation
Ein Fallbericht aus dem klinischen Alltag
Verfasst von
Dipl. med. Sabina Schneider
Dr. med. univ. Simone Rabanser
Dr. med. Marc Daniel Bollmann
Dr. med. Jörg Helge Junge
Publikationsdatum
09.07.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 2/2022
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-021-00921-w
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